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Seilbahnen starten gut gerüstet in den Winter

Fachgruppenobmann Arthur Moser: „Unser Ziel ist ein nachhaltiges Wachstum. Ein Wachstum, das vor allem den Regionen zu Gute kommt.“

31 Millionen Euro wurden den Sommer über in den weiteren Ausbau von Qualität, Sicherheit und Komfort investiert. Damit visieren die steirischen Seilbahnen heuer die magische 100-Millionen-Euro-Umsatzgrenze an. 

Hausherr Karl Schmidhofer, Chef des Skigebiets Grebenzen/St. Lambrecht, WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Fachgruppenobmann Arthur Moser
© mediadome Hausherr Karl Schmidhofer, Chef des Skigebiets Grebenzen/St. Lambrecht, WKO Steiermark Präsident Josef Herk und Fachgruppenobmann Arthur Moser

Bei der heutigen WKO-Fachgruppentagung der Steirischen Seilbahnen in St. Lambrecht konnte Arthur Moser, Fachgruppenobmann der Steirischen Seilbahnwirtschaft, vor rund 150 Teilnehmern auf ein erfolgreiches Jahr 2017 und eine starke Wintersaison zurückblicken. Schließlich verzeichnete man allein bei den Ersteintritten ein stolzes Plus von 5,5 Prozent und auch der Sommer ist ein Zukunftsmarkt, in dem es laut Moser noch viel Potenzial zu heben gilt: Mehr als eine Million Gäste haben das Angebot der Steirischen Sommerbahnen allein diesen Sommer schon genutzt.

Rückblick auf die erfolgreiche Wintersaison 2016/17

„Die Steirischen Seilbahnen stehen mit über 96 Millionen Euro Umsatz an der 100-Millionen- Euro Schwelle. Funktionierende, wettbewerbsfähige und attraktive Bergbahnen schaffen die Basis für eine erfolgreiche Tourismuswirtschaft“, weiß Fachgruppenobmann Moser und verweist auf die wichtige Rolle der Seilbahnen als stabile Wirtschaftsmotoren des Landes. Alleine im Sommer 2017 haben die Bergbahnen der Steiermark deshalb 31 Millionen Euro in Qualität, Sicherheit und Komfort investiert. Dadurch wird nicht nur deren Position im Skifahrermarkt gesichert, sondern nachhaltige Wertschöpfung geschaffen, die dem gesamten Land Steiermark zugutekommen und die Region stärken soll.

„Die Seilbahnen haben neben ihrer Tourismus-, Freizeit- und Sportfunktion vor allem auch volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung. Sie garantieren Arbeit und Innovation im ländlichen Raum und beleben auch Gemeinden, die ansonsten nur wenig Potenzial zur Weiterentwicklung hätten“, betont Franz Hörl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnwirtschaft. „Die Zahlen aus der Steiermark zeigen, wie erfolgreich Seilbahnen wirtschaften und dass sie für Gäste aus dem In- und Ausland unverändert attraktiv sind!"

Wichtiger Wertschöpfungsmotor im Winter für die Steiermark

Erfolgreich entwickeln sich die steirischen Seilbahnen in Sachen Wertschöpfung. So betrug diese durch die Ticketverkäufe und sonstige Ausgaben der Seilbahnnutzer in der Saison 2016/2017 rund 273,9 Millionen Euro. Die Seilbahnunternehmen selbst sorgten mit ihren 1.230 Arbeitsplätzen für eine Wertschöpfung von 57,8 Millionen Euro. Vor allem der regionale Effekt ist hier enorm. So gibt es derzeit 5.060 Beschäftigte, die im Umfeld der Seilbahnen in anderen Branchen einen Arbeitsplatz finden. Als Umsatzbringer (504,2 Millionen Euro) und Steuerfaktor für den Staat (71,3 Millionen Euro an Umsatzsteuer) sind die Seilbahnen in der Steiermark nicht mehr wegzudenken. Das zeigen auch die Nutzungsdaten: 3,8 Millionen Ersteintritte und 2,6 Millionen Nächtigungen belegen die Attraktivität der Steirischen Seilbahnen eindrucksvoll. Davon profitieren vor allem die Regionen: Der Wertschöpfungsfaktor von 6,5 belegt, dass pro 1.000 Euro an ausgezahlten Löhnen insgesamt 6.500 Euro in der Region bleiben. Von den größten Ausgaben der Seilbahnnutzer (durchschnittlich 131,2 Euro) entfallen 25 Prozent auf die Beherbergung, 21 Prozent auf das Seilbahnticket und knapp 18 Prozent auf die Gastronomie.

Neue Investitionen und Förderung von kleinen und mittleren Skigebieten

Die neue Saison hat bereits begonnen, am Dachstein wird seit 30. September skigefahren. Beim Blick auf die nahe Zukunft stehen vor allem der weitere Ausbau des Sommerangebots, eine Verlängerung der Qualitätsoffensive und Erleichterungen für Unternehmen im Fokus. Die steirischen Seilbahnen zeichnet ein rundes, vollständiges Angebot aus: Stolz sein, so Moser, kann man hier auf die großen „Leuchtturm-Betriebe“ ebenso wie die kleinen und mittleren. Als sehr gelungenes Beispiel nennt er dabei die Übernahme der Grebenzen durch Karl Schmidhofer. Durch die steirische Qualitätsoffensive sollen die kleinen und mittleren Seilbahnbetriebe weiterhin gefördert werden. „Dadurch konnten sie in ihre unternehmerische Zukunft investieren und dem Skifahrer-Nachwuchs als wichtige Freizeitinfrastruktureinrichtungen erhalten bleiben“, erklärt Moser und bedankt sich im Zuge dessen besonders bei Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, welche diese Initiative vorantreibt.“


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652

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