th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Jedes sechste Weihnachtsgeschenk wird online gekauft

Rund sechs Millionen Geschenke werden unter den steirischen Christbäumen erwartet, als Weihnachtsbudget planen die Steirer heuer 370 Euro – und sie kaufen jedes sechste Packerl online.

Helmut Zaponig, Geschäftsführer der Sparte Handel, Obmann Gerhard Wohlmuth und Wolfgang Ziniel von der KMU Forschung Austria (v.l.) blicken optimistisch aufs heurige Weihnachtsgeschäft.
© Foto Fischer Helmut Zaponig, Geschäftsführer der Sparte Handel, Obmann Gerhard Wohlmuth und Wolfgang Ziniel von der KMU Forschung Austria (v.l.) blicken optimistisch aufs heurige Weihnachtsgeschäft.

Die Adventmärkte verbreiten schon seit einigen Tagen vorweihnachtliche Stimmung im ganzen Land und die weiß-grünen „Christkindl“ scharren bereits in den Startlöchern – mit gut gefüllten Präsente-Börserl, wie eine aktuelle Erhebung der KMU Forschung Austria bestätigt. „Die  Steirer planen heuer – wie auch bereits im Vorjahr – mit einem durchschnittlichen Weihnachtsbudget von 370 Euro“, erklärt Projektleiter Wolfgang Ziniel: „Damit liegen die geplanten Ausgaben fürs Fest erneut auf dem höchsten Niveau der letzten Jahre.“

Insgesamt wollen 90 Prozent der Steirer ab 15 Jahren, das sind rund 970.000 Menschen, Weihnachtsgeschenke besorgen, im Schnitt haben sie vor, sechs Packerl unter den Christbaum zu legen: Macht unterm Strich knapp sechs Millionen hübsch verpackte Präsente – und eine Million davon wird heuer per Klick im Onlineshop geordert.

Onlinehandel: Klare Spielregeln für fairen Wettbewerb

Die Befragung zeigt:  39 Prozent der Steirer informieren sich online konkret zu Weihnachtsgeschenken. 31 Prozent planen Präsente – zumindest teilweise – auch im Internet zu kaufen. Und: Bereits jedes sechste steirische Weihnachtspackerl wird heuer "digital" erworben.

„Umso wichtiger sind unsere Bemühungen den steirischen Onlinehandel zu stärken“, betont der Obmann der Sparte Handel, Gerhard Wohlmuth. Denn der Trend zum Kauf per Klick hält ungebrochen an. „Im Vorjahr wurde allein in der Steiermark beim Online-Umsatz die Milliardengrenze gesprengt. Mittlerweile shoppen bereits 61 Prozent im Internet – 47 Prozent im EU-Ausland“, so Wohlmuth.

Er mahnt aufgrund der immer stärkeren wirtschaftlichen Bedeutung des Onlinehandels zu mehr Fairness: „Es herrscht ein gravierendes Ungleichgewicht, was den Mitbewerb durch international agierende internetbasierte Plattformen betrifft, die sich weder an die hierzulande geltenden arbeitsrechtlichen Vorgaben halten, noch hier ihre Steuern zahlen“, so Wohlmuth: „Experten gehen davon aus, dass allein in diesem Bereich der heimischen Finanz 550 bis 600 Millionen Euro insgesamt pro Jahr entgehen", verdeutlicht der Handelsobmann: "Hier braucht es klare Spielregeln, wie das von WKO Steiermark Präsident Josef Herk geforderte Digitalsteuerpaket, um für die Zukunft einen fairen Wettbewerb zu garantieren.“

Optimistischer Blick aufs Weihnachtsgeschäft

Nicht zuletzt auch aufgrund der insgesamt österreichweiten robusten Entwicklung der Konsumausgaben – die Ausgaben der privaten Haushalte sind hier im Jahr 2019 nominell um 3,2 Prozent gestiegen – zeigen sich die heimischen Händler fürs heurige Weihnachtsgeschäft1 optimistisch. Sie rechnen größtenteils mit stabilen Umsätzen. 

Doch der Trend zum späten Packerl-Einkauf (36 Prozent sind sogenannte Late-Shopper)  sowie die seit Jahren hohe Zahl an verschenkten Gutscheinen machen eine vorweihnachtliche Hochrechnung schwierig, ergänzt Wohlmuth: „Durch die Gutscheine wird ein großer Teil des Umsatzes erst nach den Feiertagen erzielt.“ Nicht zuletzt aufgrund dieser „Langzeitwirkung“ blickt der Handelsobmann „vorsichtig optimistisch“ auf das heurige Weihnachtsgeschäft.  

Die Geschenketrends unter den steirische Christbäumen

Was heuer unter den Tannen liegt? Das sind die Top-10 der geplanten Geschenke 2019 (Mehrfachnennungen möglich): Platz 1: Bücher (44 Prozent; 2018: Platz 3 mit 34 Prozent). Platz 2: Gutscheine (43 Prozent; 2018 Platz 1 mit 39 Prozent). Platz 3 Bekleidung/Textilien (36 Prozent, 2018: Platz 2 mit 35 Prozent). Im Ranking folgen Kosmetika und Spielwaren (jeweils 29 Prozent), Bargeld (20 Prozent), Schmuck und Sportartikel (jeweils 19 Prozent), Genussmittel (17 Prozent) und Selbstgemachtes (15 Prozent).

 

1 Definition: Als „Weihnachtsgeschäft“ im stationären Einzelhandel wird jeder Brutto-Mehrumsatz (inkl. USt.) im Monat Dezember verstanden, der das Normalmaß von Jänner bis November übersteigt.

Hier das Video zur Pressekonferenz:


Das könnte Sie auch interessieren

Harb, Edelsbrunner, Leitner, Niegelhell, Herk

Volle Fahrt in Richtung digitale Zukunft

280 Unternehmer aus Fahrzeughandel, Kfz-Technik und Karosseriebautechnik kamen zum „Tag der steirischen Kfz-Wirtschaft“. Auf der Agenda standen heiße Eisen wie neue Antriebsarten und die Digitalisierung. mehr

Der neue WKO-Rahmenvertrag bietet für Immobilientreuhänder einige Verbesserungen.

Neue Spielregeln bei Maklern

Neue Rahmenvereinbarung für die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung bringt wesentliche Verbesserungen. mehr