th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Sechs Tage hartes Ringen um drei Prozent mehr Lohn

Der Auftakt der Herbstlohnrunden der Metaller war ungewohnt heftig. Nach sechs Runden hat man sich auf ein Plus von drei Prozent geeinigt.

KV 2017: Löhne und Gehälter steigen um drei Prozent, ebenso die Zulagen bei den Lehrlingsentschädigungen.
© sandvik - dieindustrie KV 2017: Löhne und Gehälter steigen um drei Prozent, ebenso die Zulagen bei den Lehrlingsentschädigungen.

Heftige Wortgefechte und ein höchst zähes Ringen um den benötigten Konsens – so präsentierten sich die Kollektivvertragsverhandlungen der Metalltechnischen Industrie (FMTI), die als größter industrieller Arbeitgeber – in Österreich wie auch in der Steiermark – traditionsgemäß den Auftakt in den Herbstlohnrunden macht. Sechs Verhandlungsrunden waren heuer nötig, um einen Abschluss zu erreichen, der für die österreichweit rund 130.000 Beschäftigten eine Erhöhung der Ist-Entgelte von drei Prozent und für die Arbeitgeber Fortschritte im so wichtigen Punkt der Arbeitszeitflexibilisierung bedeutet. 

Ein hart umkämpftes Ergebnis, das der Fachverband sehr kritisch beurteilt. „Wir sehen diese Einigung zwiespältig und desillusioniert. Zum einen konnten wir eine faire Anerkennung für unsere Beschäftigten finden. Denn die Lohn- und Gehaltserhöhungen sind ordentlich und bringen einen deutlichen Reallohngewinn für unsere Mitarbeiter“, erklärt FMTI-Obmann Christian Knill. „Zum anderen aber hat die Verhandlungsführung der Gewerkschaften die KV-Partnerschaft an den Rand des Scheiterns gebracht. So gesehen ist das kein Ruhmesblatt.“ Es sei, so Knill, eine faire Lösung für die Beschäftigten, „aber die KV-Partnerschaft ist angeschlagen“.

Stichwort KV-Partner: Auch die weiteren Fachorganisationen – Nichteisen-Metall-Industrie, Fahrzeugindustrie, Bergbau-Stahl und Mineralölindustrie – haben in den letzten Tagen ihre Kollektivvertragsverhandlungen abgeschlossen (Anm. zu Redaktionsschluss waren die Ausgänge der Gas-Wärme- sowie der Gießereiindustrie noch offen). Hier konnte man sich ebenso auf drei Prozent plus und die selben Änderungen im Rahmenrecht – also Verbesserung bei Arbeitszeitflexibilisierung und administrative Erleichterungen bei der Sonn- und Feiertagsarbeit sowie eine Verlängerung des bestehenden Zeitkontenmodels um zwei weitere Jahre – einigen.

Ausführliche Informationen zum Thema Kollektivverträge erhalten Sie in den jeweiligen Fachorganisationen: wko.at/stmk/industrie (Button: Fachorganisationen) bzw. unter http://tinyurl.com/ybzbftqp

Von Veronika Pranger

Das könnte Sie auch interessieren

  • Industrie
Newsportal Warum

Warum "steirischer Hopfen" aus Slowenien kommen muss

Weil sich Slowenien die Bezeichnung „Štajerski hmelj“ hat schützen lassen, ist „echter“ steirischer Hopfen“ nicht mehr erlaubt. mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Newsportal Große Marktanalyse in der Baubranche

Große Marktanalyse in der Baubranche

Aktuelle Studie belegt: Baumeister sehen ihre Klientel vor allem bei Unter-40-Jährigen am Land, Architekten punkten in der Stadt. mehr

  • Handel
Newsportal LBS Hartberg wurde „aufgemöbelt“

LBS Hartberg wurde „aufgemöbelt“

Dank Sponsoren konnte die LBS Hartberg mit Ausstattung im Wert von 70.000 Euro auf den neuesten Stand gebracht werden. mehr