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Ein Tiroler erobert die Region mit schwedischen Badefässern

Ein Tiroler Jungunternehmer lässt sich in der Region nieder und baut in Bad Schwanberg künftig Gartenbadewannen.

Sophie Engel und Martin Auer im Garten vor einem Holzbadefass
© kk Europaweit vertreiben Martin Auer und Sophie Engele Gartenbadewannen, ab März von Deutschlandsberg aus.

Die Lebensgeschichte von Martin Auer, nicht zu verwechseln mit der steirischen Vorzeige-Bäckerei, liest sich schon ungemein spannend. Vor ein paar Jahren ist der gebürtige Tiroler nach Schweden ausgewandert, um dort zwei Jahre lang in einem alten Haus zu leben. Dabei entdeckte er eine besondere Kultur der Skandinavier, das gemeinsame Bad. Gemeinsam mit einem Freund baute er auch noch in Schweden ein erstes Badefass, ehe es Auer zurück in die Heimat zog.

„Mir wurde klar, dass ich mich mit dem Bau der Badefässer selbständig machen wollte. Meine Vision ist ein nachhaltiges Wellness-Angebot für daheim: Die gesamte Wanne ist zerlegbar, wir produzieren ressourcenschonend, da fast ausschließlich recycelbarer Abfall entsteht. Dass die Fässer weder Strom noch irgendwelche Chemikalien benötigen, ist ein weiterer Vorteil“, weiß Auer.

Die Badewannen werden nun in Bad Schwanberg fabriziert.
© Peter Dietrich Die Badewannen werden nun in Bad Schwanberg fabriziert.

Gemeinsam mit seiner Freundin Sophie wurde nun einmal mehr ausgewandert, der Weg von Tirol in die Steiermark war im Vergleich zu Schweden natürlich ein kurzer. „Mit 1. März übernehmen wir die Liegenschaft der einstigen Metallproduktion und Metallhandel Schwanberg. Der Standort ist vor allem für unser Unternehmen Feuerwasser wichtig, um weiterhin in hoher Stückzahl produzieren zu können“, so Auer.

Wohnung in der Fabrik wird nun hergerichtet

Das 2019 gegründete Unternehmen Feuerwasser stellt Badefässer und Gartenbadewannen aus lebensmittelechtem V4A-Edelstahl und Kiefer-Vollholz her. Für die Produktion ist der Standort in Bad Schwanberg ideal: „Wir haben immer wieder auf Willhaben geschaut und auch einige Objekte in der Steiermark besichtigt. Die Liegenschaft in Schwanberg hat mir gleich gut gefallen, da es eine große Produktionshalle gibt und ein Wasserkraftwerk für die eigene Stromproduktion.“

Die Wannen sind ein echter Blickfang.
© Peter Dietrich Die Wannen sind ein echter Blickfang.

Bis zum endgültigen Startschuss am 1. März muss freilich noch ordentlich in die Hände gespuckt werden. „Einige Maschinen müssen wir noch anschaffen, damit die Produktion auch so richtig durchstarten kann. Weiters sind wir gerade dabei, eine Einliegerwohnung in dem alten Fabriksgebäude zu renovieren. So können meine Freundin, die auch im Unternehmen tätig ist, und ich vorübergehend dort wohnen.“

Nicht alles kann das dynamische Duo selbst erledigen, weshalb ein Mitarbeiter im Ausmaß von 35 bis 40 Stunden gesucht wird. „Spezielle berufliche Voraussetzungen suchen wir hier eigentlich nicht, es geht vorrangig um Motivation und Freude am Tun“, betont Auer.

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