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Schulbuchvertrag um sechs Jahre verlängert

Die Verlängerung der Schulbuchaktion um sechs Jahre garantiert unseren Schülern auch weiterhin kostenlose Lernunterlagen.

Für weitere sechs Jahre gibt es für die rund 1,1 Millionen Schüler in Österreich kostenlose Schulbücher.
© contrastwerkstatt/fotolia Für weitere sechs Jahre gibt es für die rund 1,1 Millionen Schüler in Österreich kostenlose Schulbücher.

Die Schulbuchaktion ist eine österreichische Erfolgsgeschichte und wurde in der vergangenen Woche um ein Kapitel fortgeschrieben: Juliane Bogner-Strauß, Bundesministerin für Frauen, Familie und Jugend, verlängerte mit ihrer Unterschrift nämlich den Vertrag mit der heimischen Buch- und Medienwirtschaft um weitere sechs Jahre. Im Rahmen der Aktion bestellen Schulen jährlich rund 8,5 Millionen Schulbücher und Unterrichtsmittel. Das entspricht einem Durchschnitt von 7,4 Büchern pro Kind. „Mit den kostenlosen Schulbüchern sichern wir nicht nur den gleichen Zugang zur Bildung für alle, sondern entlasten die Eltern auch bei den Schulkosten“, betonte die Ministerin bei der Vertragsunterzeichnung mit Vertretern des Fachverbandes der Buch- und Medienwirtschaft, angeführt von Fachverbandsobmann Friedrich Hinterschweiger aus Murau.

E-Books als sinnvolle und kostenlose Ergänzung
Im Mittelpunkt der neuen Schulbuchverträge steht die Digitalisierung der Schulbücher. Schon im kommenden Schuljahr 2018/19 sind bereits 40 Prozent der bestellten Bücher in der Sekundarstufe I ein Kombiprodukt aus Buch und E-Book, in der Sekundarstufe II sind es 68 Prozent. Darüber hinaus werden im kommenden Schuljahr in einem Pilotprojekt erstmals interaktive und multimediale „E-Books Plus“ verwendet werden können. „Mit dem Angebot von digitalen Unterrichtsmitteln, die wir gemeinsam mit dem Bildungsministerium entwickelt haben, können wir unseren Schülern die besten Vo­raussetzungen für modernes, kompetenzorientiertes Lernen auch mit neuen Medien bieten“, so die Ministerin. Die Zusammenarbeit mit der Buch- und Medienwirtschaft sei dabei ein gelungenes Beispiel für eine erfolgreiche Private-Public-Partnerschaft.

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