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"Es ist schön, die Kunden wieder im stationären Geschäft begrüßen zu können"

Auch wenn sich das Onlinegeschäft vervierfacht hat, hat der Corona-Lockdown auch bei Ikea Spuren hinterlassen. Umso mehr freut sich der Grazer Geschäftsführer Gottfried Kienzl jetzt über die Besucher in der Filiale.

Alles ist bereit für den Neustart: Ikea-Graz-Chef Gottfried Kienzl (Bildmitte) packt mit seinen Mitarbeitern an.
© Foto Fischer Alles ist bereit für den Neustart: Ikea-Graz-Chef Gottfried Kienzl (Bildmitte) packt mit seinen Mitarbeitern an.

„Der 16. März war auch für uns eine dramatische Zäsur – und die Herausforderungen durch die Schließung der Filiale enorm: Zahlreiche Mitarbeiter mussten in Kurzarbeit geschickt werden“, erzählt Gottfried Kienzl, der seit November letzten Jahres die Geschicke des Grazer Ikea-Standorts leitet. Doch nach der ersten Schockstarre wurde sofort angepackt: „Wir haben neue Services installiert, etwa Remote-Teams, die via Homeoffice online gemeinsam mit Kunden Planungen durchführten.“

Onlinegeschäft hat sich vervierfacht

Parallel dazu wurden auch die Kräfte im Online-Shop aufgestockt. Zwar seien Bestellung per Mausklick seit Jahren eine wichtige Ergänzung zum stationären Business, aber Corona habe hier für einen zusätzlichen Schub gesorgt, so Kienzl: „Das Onlinegeschäft hat sich durch Corona vervierfacht. Die Kapazitäten unseres Zentrallagers, die für 2024 berechnet waren, wurden bereits erreicht. Deshalb haben wir auch den Grazer Standort als ,Logistikcenter‘ für die Steiermark umfunktioniert.“

Dennoch sei der große Zuwachs im virtuellen Verkaufsraum auch bei Ikea nur „Schadensbegrenzung “, denn die fehlenden Kunden im Haus seien damit natürlich nicht kompensierbar, betont Kienzl, der an durchschnittlichen Tagen zwischen 5.000 und 6.000 Kunden im Haus zählt, an sehr guten sogar zwischen 8.000 und 10.000. „Einem Geschäft ohne Kunden fehlt die Seele. Und unsere Mitarbeiter leben für ihren Job – die Zeit ohne Kundenkontakt war auch für sie nicht einfach.“

Start der "Recovery"-Phase

Umso mehr haben sich alle im Team auf die Wiedereröffnung am 2. Mai gefreut – läutete dieser Stichtag doch die „Recovery Phase“ ein, erklärt Kienzl. „Mit dem Neustart haben wir auch ein kontaktfreies Click&Collect-Service aus der Taufe gehoben, das wie ein Drive-in funktioniert. Kunden bestellen online und fahren mit ihrem Auto zum gekennzeichneten Abholbereich. Während sie im Auto sitzen bleiben, wird ihre Bestellung direkt vor den Kofferraum gebracht und der Einkaufswagen desinfiziert. Man muss dann nur aussteigen und alles einpacken.“

Und eifrig von kauffreudigen Kunden eingepackt wurde dann auch bereits am 2. Mai. „Es ist schön, wieder Kunden im Geschäft begrüßen zu dürfen. Auf diesen Tag haben wir alle lange gewartet. Dennoch sind die kommenden Wochen sicherlich eine Herausforderung – für die Mitarbeiter und die Kunden selbst“, so Kienzl, der aber zuversichtlich ist, dass das gezielte Wiederhochfahren gelingen wird. „Für alle Unternehmen im Land ist es jetzt wichtig, dass Kunden den Betrieben in ihrer Umgebung Vertrauen schenken und damit die Wirtschaft stärken“, betont der Geschäftsführer, der in Graz 360 Mitarbeiter zählt. „Wir tun alles dafür, um alle unsere Mitarbeiter gut durch diese Krise zu bringen.“


Georg Kienzl
© Foto Fischer


„Wir tun alles dafür, unsere Mitarbeiter gut durch diese Krise zu bringen. Umso schöner ist es, jetzt wieder Kunden im Geschäft begrüßen zu dürfen. Auf diesen Tag haben wir alle lange gewartet."

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