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Schneller unterwegs am Datenhighway

Für mehr als jeden zweiten Unternehmer ist die Internetverbindung (teilweise) nicht ausreichend. Markant ist der Aufholbedarf in der Oststeiermark.

Internetspeed: Mann läuft Daten voraus
© Fotolia Riesige Datenmengen: Der Bedarf an schnellem Internet steigt.

Auch Standortfaktoren ändern sich: Waren bisher ausschließlich Fakten wie die Steuerbelastung, das Arbeitskräftepotenzial oder die Verkehrsanbindung entscheidend für die Wahl eines Unternehmensstandorts, wird heute eine schnelle Internetverbindung immer wichtiger.Wie groß der Bedarf der weiß-grünen Unternehmer nach einer leistungsstarken Highspeed-Infrastruktur ist, geht aus einer aktuellen Umfrage des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS) hervor. Insgesamt wurden dafür 462 steirische Unternehmer quer durch alle Größen und Sparten befragt. Demnach orten 47 Prozent Verbesserungspotenzial bei der Geschwindigkeit des Internets, für zwölf Prozent ist die Verbindung überhaupt unzureichend.

Besonders auffällig sind die teils großen regionalen Unterschiede. Während Unternehmer in der Oststeiermark und im Raum Liezen laut Umfrage den größten Handlungsbedarf sehen – für 73 Prozent bzw. 61 Prozent ist die derzeitige Situation nicht oder nur teilweise ausreichend –, zeigen sich die Firmenchefs in der Region Obersteiermark Ost bzw. im Zentralraum Graz vergleichsweise zufrieden.

Die großen regionalen Differenzen führt Gerd Gratzer, Breitbandkoordinator der Landes, auf die starke Zersiedelung der Oststeiermark bzw. der Südoststeiermark zurück. „In der Obersteiermark Ost ist das aufgrund der zentralen Siedlungsräume in den Tallagen nicht so stark der Fall. Damit können diese Gebiete leichter und schneller erschlossen werden“, weiß er. Interessant ist auch der rasant steigende Bedarf an Highspeed-Verbindungen: Schon 28 Prozent erachten eine Downloadgeschwindigkeit von 100Mbit/s als „zeitgemäß“. Weitere 23 Prozent sind mit 50 Mbit/s zufrieden, 17 Prozent mit 30 Mbit/s.

Damit Unternehmer auf der digitalen Überholspur bleiben, plädiert WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk für einen raschen Ausbau der digitalen Infrastruktur: „Datenhighways sind die Straßen des 21. Jahrhunderts. Der weitere Ausbau muss in der Regionalentwicklung absolute Priorität haben.“

Wie das Land den Ausbau forciert

Breitbandkoordinator Gerd Gratzer über den Status Quo, regionale Unterschiede und den Highspeed-Bedarf der Zukunft.

In Zeiten zunehmender Digitalisierung wird schnelles Internet immer wichtiger – besonders für Unternehmer. Einer, der sich tagtäglich mit der Materie befasst, ist Gerd Gratzer, Breitbandkoordinator des Landes Steiermark. Ein Überblick, wie Land und Bund den Ausbau der IT-Infrastruktur unterstützen und was künftig geplant ist.

Derzeit fördert das Land Steiermark Anschlusskosten für schnelleres Breitbandinternet (über 30 Mbit/s Download) im Zuge des Programms „Highway 2020 für Unternehmen“, bis zu 50 Prozent der Kosten werden übernommen. Weiters gibt es Fördermöglichkeiten für Betriebe über das Connect-Programm des Bundes (FFG). „Künftig sollen verstärkt auch Kooperationsprojekte mit der Energie Steiermark und kleineren steirischen Providern forciert und die Erstellung regionaler Breitbandmasterpläne finanziell unterstützt werden“, sagt Gratzer.

Beim regionalen Ausbau der Infrastruktur sind es vor allem die hohen Kosten der Grabungsarbeiten, die mit bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten zu Buche schlagen, weiß Gratzer. „Wegen der starken Zersiedelung ist das vor allem in der Ost- und Südweststeiermark ein Problem“, erklärt der Experte.

Der Bedarf an Highspeed-Verbindungen wird auch in Zukunft rasant wachsen, ist er überzeugt: „Die erforderlichen Datenmengen verdoppeln sich fast alle zwei bis drei Jahre.“ Umso wichtiger seien schnelle Glasfaserleitungen, gerade für Unternehmer

Autorin: Karin Sattler

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