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Schneehöhenmessung: Skiberge werden verwanzt

Ökologisches Arbeiten wird auch in den Skigebieten immer wichtiger. Hilfe gibt es von PowerGIS des Steirers Robert Sölkner.

Pistengerät
© Tom Lamm Die Pistenmaschine wird mit der GPS-Hardware ausgestattet.

Die Idee wurde vor geraumer Zeit auf einem Parkplatz in Schladming geboren: „Albert Baier, der langjährige Geschäftsführer der Planai-Hochwurzen-Bahnen, und ich waren gerade dabei, eine GPS-Uhr für Skifahrer zu testen. Plötzlich sagte Albert, dass es wichtiger wäre, eine Lösung für die teuer produzierten Schneemassen zu finden, die dort lagerten“, erinnerte sich Robert Sölkner, Geschäftsführer von PowerGis. 

Albert sprach und Robert tüftelte daraufhin am Reißbrett. Die Lösung folgte und nennt sich ARENA Pistenmanagement. Bei diesem Schneehöhenmesssystem wird ein genaues 3D-Geländemodell des Skigebietes genommen, ehe die Pistenmaschinen mit GPS-Hardware ausgestattet werden, welche die Bestimmung der aktuellen Position ermöglicht. Anhand der Differenz von Geländemodell und aktueller Lage der Pistenmaschine wird dann die Schneehöhe errechnet“, erklärt der in Salzburg lebende Sölkner sein System, das ein Skigebiet also „verwanzt“.

Hightech auf der Piste

Technisch spielt Sölkners  Schneehöhenmessung natürlich alle Stückerl, an der Pistenmaschine sorgen Antennen und Sensoren für eine Verbindung zu zumindest vier GPS-Satelliten. Je mehr Satelliten erreichbar sind, umso genauer das Ergebnis. Der Einsatz von zwei GPS-Antennen hilft dabei, Abschattungseffekte durch Wald, Felswände und Geländekanten zu verringern. Um die dann noch vorhandene Unschärfe auszugleichen, installiert man im Skigebiet zudem eine Basisstation.

Das ARENA-System des Liezeners ist für einige steirische Skigebiete natürlich ein Segen, wie Fabrice Girardoni bestätigt: „Wir lernen immer wieder aufs Neue dazu. Ich schätze, dass wir in den letzten Jahren dank des Systems rund 30 Prozent Schnee und damit auch Wasser gespart haben. Fährt das Pistengerät über die Strecke, sieht der Fahrer auf einem Display, wie es mit den Schneehöhen aussieht. Dann können wir reagieren und da wie dort mehr beschneien, falls es, wie an den Südhängen, nötig ist.“

Da die GPS-Genauigkeit im Zentimeterbereich liegt, ist ökologisches Arbeiten nicht nur die Ausnahme, sondern die Regel. Das zeigt auch der Zuspruch: Rund 150 Seilbahnen-Betreiber in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Schweden setzen mittlerweile auf das innovative und ökologische System. Neben der Schneehöhenmessung bieten Sölkner und sein Team mittlerweile auch ein Rundum-Paket mit einem durchdachten Produkt- und Dienstleistungsmanagement. 

Quergefragt:

Was kann Ihr System?
Schneehöhe auf einer interaktiven Karte anzeigen.

Welchen Vorteil haben die Skigebiete?
Ökoligisches Arbeiten mit ihren Schneeanlagen.

Was bieten Sie noch an?
Beratungsleistungen für Skigebiete und Seilbahnen.


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