th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Schluss mit der Schlüsseldienst-Abzocke

Immer wieder bringen horrende Rechnungen dubioser Schlüsseldienste die Branche in Verruf. Innung startet Imagekampagne.

Schloss bei Eingangstür wird aufgesperrt.
© Ronstik-stock.adobe.com Der beste Schutz vor Schlüsseldienst-Abzocke: Den Auftrag an regionale Betriebe vergeben.

„Schlüsseldienst knöpfte Steirer 1600 Euro ab“: Teures Lehrgeld musste kürzlich ein Mann aus Gleisdorf zahlen, der Probleme mit dem Schloss seiner Eingangstür hatte und einen Schlüsseldienst mit einer 0800-Servicenummer kontaktierte. Der neuerliche Fall sei nur die Spitze des Eisbergs, warnt die zuständige Innung der Metalltechniker. „Immer wieder bringen horrende Rechnungen dubioser Aufsperrdienste die ganze Branche in Verruf“, so der stellvertretende Innungsmeister Siegfried Tieber.

Hinter der Schlüsseldienst-Abzocke steckt ein europaweit agierendes Netzwerk, weiß der Experte: Die ausländischen Anbieter arbeiten ohne jede Berechtigung, doch die Polizei und die Gewerbebehörden haben keinerlei Handhabe. Wie man sich als Kunde vor solchen Geschäftspraktiken schützen kann? „Keine 0800-Nummer anrufen, sondern sich an seriöse Anbieter wenden, also Unternehmer aus der Region“, rät Tieber. Ob es sich um ein seriöses Angebot handelt, lässt sich meist durch einen Blick ins Impressum herausfinden, sagt der Experte: „Handelt es sich um ein steirisches Unternehmen? Wenn der Unternehmenssitz irgendwo im Ausland ist, sollte man schon hellhörig werden.“

Mit einer groß angelegten österreichweiten Imagekampagne will die Innung nun gegensteuern. So wurde nicht nur ein Gütesiegel – quasi ein Markenzeichen für seriöse Aufsperrdienste – etabliert, sondern auch eine standortbezogene App entwickelt, auf der seriöse Anbieter erfasst und gelistet werden sollen. Auch eine Hotline-Nummer wurde installiert und vermittelt bei Bedarf an zertifizierte Betriebe weiter. „Die App und die Hotline-Nummer werden derzeit intensiv getestet. Interessierte steirische Betriebe können sich gern beteiligen“, schließt Tieber. Die Initiative wird auch vom Konsumentenschutz und dem Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst unterstützt.

Mehr Infos zu den Kriterien, Modalitäten und Kosten bei der Landesinnung der Metalltechniker, Tel. 0316/601-430,
Anfragen per Mail an: igfleitner@wkstmk.at


Das könnte Sie auch interessieren

  • Industrie
Max Oberhumer nimmt im großen "Antrittsinterview" bei Energiefragen die Politik in die Pflicht.

Energiepolitik setzt Betriebe unter Strom

Max Oberhumer ist neuer Obmann der Sparte Industrie. Im Interview erklärt er, welchen „energiegeladenen“ Herausforderungen sich die Branche aktuell stellen muss. mehr

  • Tourismus und Freizeitwirtschaft
Die Vertreter der gewinnenden Unternehmen, die sich für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter mit ausgezeichneten Projekten stark machen.

Die großen Sieger sind die Mitarbeiter

Fit im Job ist mehr als ein Wettbewerb für Unternehmer mit gesunden Ideen, sondern längst eine vitale Welle, die die ganze Steiermark seit 17 Jahren trägt. mehr