th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Expansionskurs stößt bei Ringana auf Personalhürden

Frischekosmetik-Produzent Ringana reüssiert auch mit Energydrinks: Ein zweites Werk entsteht, 50 Mitarbeiter werden gesucht.

Fachkräfte werden bei Ringana derzeit händeringend gesucht.
© Ringana Fachkräfte werden bei Ringana derzeit händeringend gesucht.

Abseits des klassischen Kerngeschäfts – der Frischekosmetik – steigt das oststeirische Unternehmen Ringana jetzt immer stärker ins Lifestyle-Business mit bewusster Ernährung ein: So hat das findige Unternehmen unter dem Namen „Ringana chi“ einen natürlichen Energydrink auf den Markt gebracht, der sich als veritabler Bestseller entpuppt hat, wie Ringana-Gründer Andreas Wilflinger bestätigt: „Die Nachfrage ist heuer um 60 Prozent gestiegen.“ Allein im Vorjahr hat Ringana eine Million Energydrinks verkauft, kurzzeitig war das Produkt sogar ausverkauft.

Die große Nachfrage sorgt im Hauptwerk in Hartberg für Engpässe in der Produktion, weshalb jetzt massiv ausgebaut wird: In unmittelbarer Nähe – in Schildbach – entsteht gerade ein zweites Werk, in dem der Energydrink künftig hergestellt werden soll. „Das erleichtert die Produktion wesentlich, weil die Maschinen nicht immer umgerüstet werden müssen“, so der Firmenchef. Bereits am 1. November soll das neue Werk in Betrieb gehen, eine siebenstellige Summe wird investiert.

Mit dem starken Wachstum steigt auch der Personalbedarf: Zusätzlich zu den 180 Mitarbeitern sollen bis Jahresende 50 neue Mitarbeiter eingestellt werden. „Wir suchen dringend Fachkräfte für beide Werke, vor allem in der Produktion, im Packaging und im Versand“, so Wilflinger. Leider sei das aber in Zeiten des Fachkräftemangels alles andere als einfach: „Umso wichtiger ist es, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren“, sagt Wilflinger. So bietet Ringana seinen Mitarbeitern etwa Gratis-Mittagessen.

Die wachsenden Personalzahlen spiegeln sich in steigenden Umsatzzahlen wider: Noch in diesem Geschäftsjahr peilt man die 80-Millionen-Euro-Marke an. Die Zeichen dafür stehen gut, im ersten Halbjahr wurde ein Plus von 36 Prozent erzielt.

Mehr Infos zum Unternehmen: www.ringana.com

Das könnte Sie auch interessieren

  • Unternehmen
Michael Dastig gestaltet und produziert Spezialglashäuser für individuelle Kundenbedürfnisse.

Australien züchtet Korallen im Steirer-Glashaus

Die Glashäuser der Murecker T.M.K sind selbst in Australien begehrt: Darin werden Korallen fürs Great Barrier Reef gezüchtet. mehr

  • Unternehmen
Kolossale Transformatoren von der Firma Siemens werden für Ägypten bereitgestellt

Weizer Trafos im Land der Pharaonen

Weizer Know-how von Siemens setzt Ägypten unter Strom: Nun gingen die Trafos in den Kraftwerken in Betrieb. mehr