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Restart-up-Initiative: Geburtshilfe für neue Ideen

Mit einem neuen Service lässt die WKO Steiermark aufhorchen: Klein- und Mittelbetriebe können das Innovationspotenzial ihrer Firma checken lassen.

Josef Herk, Harald Mahrer, Hans Lercher (v.l.)
© Foto Fischer Präsentierten die gemeinsame Initiative: WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk, WKÖ-Präsident Harald Mahrer und Innovationsexperte Hans Lercher (v.l.)

Ein Holzbau-Betrieb, der vorhandene Lagerflächen nicht effektiv nutzt. Ein Filmproduzent, der nach zehn Jahren eine Neuausrichtung anpeilt. Und ein Gastrobetrieb, der neben dem Restaurant die Vermarktung von hochwertigen Convenience-Lebensmitteln vorantreiben will. Drei von über 80 Betrieben, die das neue Restart-up-Service der WKO Steiermark in der Pilotphase bereits genutzt haben. Denn so unterschiedlich die Branchen auch sind, sie haben eins gemeinsam: Der digitale Wandel stellt sie vor immense Herausforderungen, Geschäftsmodelle ändern sich rasant.

Mit der neuen Restart-up-Initiative soll Unternehmen bei der Neuausrichtung unter die Arme gegriffen werden: Steirische Klein- und Mittelbetriebe können das Innovationspotenzial ihrer Firma ab sofort kostenlos durchleuchten lassen (Details siehe Beitrag unten).

Das neue Serviceangebot der WKO Steiermark soll Betrieben eine Orientierungshilfe auf der Suche nach der zündenden Idee bieten. Dass das Projekt buchstäblich zur Chefsache erklärt wurde, zeigt sich auch an der hochkarätig besetzten Präsentation, anlässlich des offiziellen Starts des Programms, mit dem neuen WKÖ-Präsidenten Harald Mahrer, seinem steirischen Pendant Josef Herk und dem Innovationsexperten Hans Lercher.

„Wer heute nicht an morgen denkt, ist morgen schnell von gestern – vor allem in Zeiten der Digitalisierung“, warnte Mahrer. Bereits mit dem Förderprogramm KMU digital wolle man den Betrieben helfen, die Veränderung als Chance zu nutzen. Die weiß-grüne Initiative sei ein weiterer Schritt in diese Richtung: „Im Zuge unserer aktuellen WKO-4.0-Reform weiten wir unsere Serviceangebote aus, daher bin ich für diese steirische Initiative sehr dankbar“, sagte er.

Die Fokussierung auf Klein- und Mittelbetriebe ist für Josef Herk wichtig: „Wir wollen Betrieben aus der Stagnationsspirale helfen.“ Gerade in Zeiten des digitalen Wandels hänge ein erfolgreiches Weiterbestehen stark davon ab, ob es Firmen gelinge, sich immer wieder neu zu erfinden.

Darum geht das Programm weit über die Analyse hinaus, „externe Restart-up-Profis helfen auch beim Generieren von neuen Ideen“, berichtet Hans Lercher von der Innovationsschmiede „innolab“. Er und sein Team haben langjährige Erfahrung im Innovationsbereich. Die Erstberatung ist kostenlos.


Wie der Neustart gelingen kann

In einem dreistufigen Verfahren werden Unternehmen im Zuge des Restart-up-Projekts analysiert.

„Das haben wir schon immer so gemacht.“ Vor allem kleinere Traditionsbetriebe in den Regionen, die über Generationen gewachsen sind, verschließen sich oft (unbewusst) Innovationen. „Oft sind es nur kleine Rädchen, an denen man drehen muss, um am Puls zu bleiben“, so Innovationsexperte Hans Lercher.
Genau hier will die neue Initiative ansetzen. In einem dreistufigen Verfahren wird das Unternehmen unter die Lupe genommen. Die Erstberatung ist kostenlos.
1.) Unternehmens-Check: Stärken, Schwächen, Kompetenzen und das Geschäftsmodell des Unternehmens werden analysiert. Erhoben werden Risiken, Trends und Potenziale.
2.) Ideenentwicklung: Gemeinsam werde neue Ideen und Ansätze für das Unternehmen entwickelt – und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.
3.) Restart: Unterstützung gibt es auch in Form von Kontakten und Netzwerken: So wird etwa bei der Suche nach Entwicklungs- und Umsetzungspartnern geholfen

Alle weiteren Informationen dazu finden Sie online unter www.innolab.at.


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