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Rennwochenende sorgt in Spielberg für volle Betten

Die Formel 1 bringt das Murtal als Eventregion in die Pole-Position. Nicht nur die Touristiker jubeln über den wirtschaftlichen Erfolg.

Zielflagge für die Formel 1: Mit 145.000 Gästen feiern die Murtaler Touristiker einen vollen Erfolg.
© GEPApictures/Red Bull Content Pool Zielflagge für die Formel 1: Mit 145.000 Gästen feiern die Murtaler Touristiker einen vollen Erfolg.

Murtal. In der Region rund um Spielberg strahlen die Gesichter. Kein Wunder, pilgerten doch zum Formel 1-Rennwochenende insgesamt 145.000 Besucher. „Es war wirklich ein sehr erfolgreiches Wochenende“, freut sich Manuela Machner, Geschäftsführerin des Verbandes „Tourismus in Spielberg“, der die Tourismusbetriebe von acht Gemeinden vertritt. Profitiert hat die Region vor allem von Gästen aus Holland, Deutschland und England. „Es war erstaunlich, dass viele Familien gekommen sind. Das ist sehr schön, weil Familien oft länger in der Region bleiben“, so Machner. Gründe für den Erfolg im Vergleich zum Vorjahr macht die Touristikerin in der spannenden Rennsaison und den Erfolgen von Max Verstappen aus. Ähnlich sieht das Robert Neumann, Geschäftsführer der Burg Spielberg: „Die Formel 1 ist wieder interessanter geworden. Aber vom Grand Prix allein könnten wir nicht leben. Das Projekt Spielberg hat jedoch die Eventregion, die wir immer schon waren, weiter gestärkt.“ Deshalb hat der Unternehmer zuletzt auch 1,8 Millionen Euro in den Ausbau seines Angebots investiert. 

Nicht nur der Tourismus profitiert von Red Bull

Doch nicht nur Firmen in Hotellerie und Gastronomie profitieren vom Gästeboom. Davon kann Martin Fürst von der Druckerei Gutenberghaus erzählen: „Für uns ist das Rennwochenende ein zusätzliches Zuckerl. Das Projekt Spielberg ist aber generell ein großer Teil unseres Geschäfts geworden. Unsere Mitarbeiter haben viel Freude an den Aufträgen, da es oft ausgefallene und aufwändige Drucksorten sind.“

Generell hätte sich im Murtal in den vergangenen Jahren eine Aufbruchstimmung breitgemacht, die viel bewegt, sind sich die Unternehmer einig. „Dass wir so erfolgreich sind liegt auch an unserer Gastfreundschaft. Unsere Renngäste bestätigen uns, dass wir hier einen Vorteil gegenüber Italien oder Ungarn haben“, erzählt Neumann, der mit dem Team Haas und Force India auch zwei Rennställe einquartiert hat. Auch WKO Präsident Josef Herk, selbst Unternehmer in Knittelfeld, zeigt sich begeistert: „Die Formel 1 hat sich zum Jackpot für unsere Region entwickelt.“

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