th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Reindustrialisierung wirkt sich positiv auf die Klimabilanz aus

Die Industrie fordert eine intelligente Energie- und Klimapolitik – denn wenn hier produziert wird, halbieren sich Emissionen.

Industrie fordert eine realistische und wirtschaftsfreundliche Klima- und Energiepolitik
© Die Industrie – Kniepeiss Industrie fordert eine realistische und wirtschaftsfreundliche Klima- und Energiepolitik

Nicht nur im vergangenen Wahlkampf war eines der brennendsten Themen die Diskussion um den Klimawandel – auch im Rahmen des Gipfeltreffens der Industriesparten der Länder Steiermark, Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, Tirol und Vorarlberg wurden diese Herausforderungen diskutiert. Denn die Integration von erneuerbaren Energieträgern unter gleichzeitiger Wahrung der absolut notwendigen und höchstmöglichen Versorgungssicherheit sei die größte Herausforderung, so die Industrievertreter.

Systemverschärfung schwächt Standort

Hier sei vor allem das bestehende System der Energieabgabenvergütung für energieintensive Branchen das Topthema, erklärt der steirische Spartenobmann Max Oberhumer, und an diesem notwendigen Instrument dürfe auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene nicht gerüttelt werden. „Da Energie in Österreich für die Industrie sehr teuer ist, würde eine Verschärfung des bestehenden Systems die Wettbewerbsfähigkeit von etlichen Industriebranchen wesentlich gefährden. Einen entscheidenden Beitrag zur Reduktion der Treibhausemissionen mit doppelter Dividende könnte dagegen durch eine massive Anhebung der Förderung bei energiesparenden Maßnahmen im Gebäudesektor erreicht werden“, so Oberhumer.

Dies bedeute nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, gleichzeitig würde durch eine Belebung der Bauwirtschaft bei rückläufiger Konjunktur auch die Wirtschaft angekurbelt. Außerdem bleibe in diesem Fall der größte Teil der Wertschöpfung in Österreich, so Oberhumer.

Produktion im Inland halbiert Emissionen

Aber nicht nur die Konjunktur profitiere, auch das Klima. „Werden mehr Güter hierzulande erzeugt, verringern sich klimaschädliche Emissionen um die Hälfte“, lautet die Botschaft der Industrie, die das Institut für Industrielle Ökologie im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich mit der Studie „climApro“ mit Zahlen und Fakten untermauert. „Hier wurde errechnet, dass eine zusätzliche nationale Produktion zwar auch zu Mehr­emissionen in Österreich führt, dem stehen aber – global gesehen– in der gesamten Wertschöpfungskette deutlich größere Einsparungen gegenüber“, erläutert Oberhumer.  „Umgekehrt steigen als Folge einer Produktionsverlagerung ins Ausland inklusive Transportkosten die Emissionen um 1,9 Tonnen, während in Österreich eine Tonne CO2 weniger emittiert wird. Das wäre eindeutig kontraproduktiv“, so Oberhumer weiter.

Reindustrialisierung positiv für Klimabilanz

Die Ergebnisse zeigten also ganz klar, dass der Hebel zur CO2-Reduktion sehr groß sei, „wenn dort produziert wird, wo Technologie, Effizienz und Energiemix am besten sind, nämlich am Industriestandort Österreich“, unterstreicht der Industrieobmann. „Unterm Strich wirkt sich eine Reindustrialisierung Österreichs eindeutig positiv auf die Klimabilanz aus. Daher muss die Energieabgabenvergütung auf jeden Fall bestehen bleiben“, betont Oberhumer.

Das könnte Sie auch interessieren

Holzbaupreis für Mehrgeschossige Wohnbauten: Max Mell Allee

Die besten Holzbauten des Landes wurden gekürt

Außerordentliches weiß-grünes Holzbau-Knowhow wurde mit dem Holzbaupreis Steiermark prämiert – insbesondere zeichnete sich heuer der mehrgeschoßige, großvolumige Wohnbau aus. mehr

Lehrlinge Gastronomie, Hotellerie

Jobs mit Aussicht auf dem Prüfstand

Hotel- und Gastronomiebetriebe mit dem Gütesiegel „Ausgezeichneter Tourismusbetrieb für Lehrlinge“ leisten weit mehr als „nur“ Nachwuchspflege mehr