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Rasche Lösungen für regionale Probleme

Im Zuge der RegioTour reist WKO-Steiermark-Präsident quer durchs Land, um Unternehmen direkt vor Ort zu helfen. Den Auftakt bildeten Hartberg und Weiz.

Präsentation in Weiz mit Präsident Herk
© Morgenstern Groß war der mediale Andrang bei der Präsentation mit Präsident Herk in Weiz.

Direkt bei den Unternehmen vor Ort sein, um aus erster Hand zu erfahren, wo der Schuh drückt – und als starke Interessenvertretung bei der Problemlösung helfen: Das ist das erklärte Ziel der WKO-RegioTour. Landauf, landab ist WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk dieser Tage unterwegs, um dringende Anliegen der weiß-grünen Unternehmer aufzuspüren.

Station 1: Hartberg-Fürstenfeld

Der Auftakt des neuen Formats führte die WKO-Spitze kürzlich in den Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Im oststeirischen Bezirk droht der Fachkräftemangel zu einer echten Wachstumsbremse für die Betriebe zu werden: So kamen im vergangenen Jahr auf eine offene Stelle nicht ganz zwei arbeitslos gemeldete Personen. Konkret waren im Vorjahr in der Region 5.000 Jobs verfügbar, doch eine Vielzahl konnte nicht besetzt werden.

Besonders groß ist die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt in technisch-handwerklichen Berufen. Das bestätigt auch Gottfried Halwachs, Geschäftsführer von Stahlbau Grabner in Hartberg: „Das Finden von Lehrlingen und Fachkräften wird immer schwieriger.“ Konkret werden bei Stahlbau Grabner Lehrlinge in den Bereichen Metallbautechnik, Landmaschinentechnik und Zerspanungstechnik gesucht.

Mangelware

„Technische Fachkräfte sind hier buchstäblich Mangelware“, konstatiert auch Herk und setzt nach: „Im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld fehlt ein echter HTL-Standort, diesen Mangel wollen wir beheben. Wir müssen jungen Menschen in der Region ein attraktives Angebot bieten, um sich in technisch-handwerklichen Berufen zu qualifizieren.“

Um diese Lücke in der Region zu schließen, macht sich die WKO für eine Erweiterung des technischen Bildungsangebots im Bezirk stark. Gefordert wird eine eigene HTL bzw. ein eigenes HTL-Kolleg. „Mit einem solchen Angebot hätten Schüler und Maturanten eine echte berufliche Perspektive“, erklärt Regionalstellenobmann ­Herbert Spitzer. Eine Vision mit viel Zukunftspotenzial, denn durch geplante Investitionen im industriell-gewerblichen Bereich könnte die Nachfrage nach technisch versierten Fachkräften weiter steigen.

Station 2: Weiz

Eine andere Thematik steht im Nachbarbezirk Weiz im Vordergrund: Hier geht es um die Versorgung mit schnellem Internet. Die Infrastruktur der modernen Informationsgesellschaft ist für Betriebe ein zentraler Standortfaktor, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Das bestätigt auch Josef Göbel, Chef des gleichnamigen Unternehmens in Fladnitz an der Teichalm. Als einer der führenden Hersteller für maßgefertigte Möbel und Interieurs beliefert die Weizer Tischlerei Kunden aus der ganzen Welt. „Unseren Kunden ist es egal, ob wir in Wien, Graz oder Weiz sitzen. Die Kommunikation und die Geschäftsabwicklung müssen via Internet rasch und reibungslos funktionieren.“

Vorreiterrolle

Weiz hat sich dabei als echter Vorreiter etabliert: Mit Unterstützung der WKO Steiermark wurde in der Region ein gemeindeübergreifender Zusammenschluss initiiert, um im Verbund aktiv zu werden. „Die heimischen Unternehmer sind darauf angewiesen, dass beim Thema Breitband rasch die richtigen Weichen gestellt werden. Wir sind davon überzeugt, dass man dieses Infrastrukturprojekt der Zukunft nur lösen kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen“, erklärt Herk die Region Weiz zu einem „Vorbild für alle steirischen Regionen.“ Ins selbe Horn stößt auch Regionalstellenobmann Vinzenz Harrer, der im Weizer Modell ein „Idealbeispiel für echten Gestaltungswillen“ sieht.

Konkret haben sich alle Gemeinden zur regionalpolitischen Initiative G31 zusammengeschlossen, um den Breitbandausbau aktiv voranzutreiben. Das Konzept ist langfristig auf die nächsten 20 Jahre angelegt – und wurde von der WKO maßgeblich vorangetrieben, indem sie regionale Betriebe mit ins Boot holte. Erste Baulose sind bereits in Umsetzung, eine größere Verbindung zwischen Passail und Fladnitz ist in Vorbereitung. Das Land Steiermark fördert die Erstellung regionaler Masterpläne in allen steirischen Regionen nach dem Weizer Vorbild.


Tourplan: Die nächsten Stationen sind am 11. April in der Süd(ost)steiermark und am 24. April in Bruck-Mürzzuschlag und Leoben.

Fotos der Veranstaltungsreihe: Weiz und Hartberg-Fürstenfeld

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