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Rasanter Lift zum Unternehmenserfolg

19 Jungunternehmer stellten sich beim "Elevator Pitch" einer flotten Challenge: In nur 90 Sekunden mussten sie die Jury von ihrer Idee überzeugen. 

Das sind die Sieger des Elevator Pitch 2018: Katharina Feiertag (vorne), Katerina Sedlackova und Jakob Neuhauser (Reihe 2) sowie der Gewinner der Schülerwertung, Arjanit Cekaj (Reihe 3)
© Foto Fischer Das sind die Sieger des "Elevator Pitch" 2018: Katharina Feiertag (vorne), Katerina Sedlackova und Jakob Neuhauser (Reihe 2) sowie der Gewinner der Schülerwertung, Arjanit Cekaj (Reihe 3)
Mittlerweile ist es nicht mehr ganz so ungewöhnlich, dass sich im Lift der Energie Steiermark Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit Voting-Kärtchen bewaffnet dicht an dicht drängen. Auch nicht, dass dabei eine Kamera im Hintergrund läuft – um die ebenfalls in den Lift einsteigenden weiß-grünen Jungunternehmer zu filmen, wie sie im Rahmen dieser besonderen Fahrt ihre kreativen Ideen der „Kabinenjury“ präsentieren. Denn das ist schließlich das Setting des Erfolgsprojekts „Elevator Pitch“ der Jungen Wirtschaft Steiermark (JW), der dieser Tage zum bereits sechsten Mal über die Bühne ging.

Genau 90 Sekunden hatten die 19 Finalisten Zeit, um in der rasantesten Liftfahrt des Jahres nicht nur die hochkarätig besetzte Jury – darunter Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, WKO-Steiermark-Vizepräsident Andreas Herz und „Hausherr“ Energie-Steiermark-Sprecher Urs Harnik-Lauris –, sondern auch die rund 150 Gäste, die das Geschehen in Big-Brother-Marnier via Videowall verfolgten, von ihren zündenden Businessideen zu überzeugen.

Schweinebeobachtung und schrill-lauter Tresor

Keine leichte Aufgabe – schließlich sind eineinhalb Minuten reichlich wenig, um alle Vorteile einer Geschäftsidee auf den Punkt zu bringen. Deshalb wurde natürlich auf Anschauungsmaterial für die Jury gesetzt. Wobei das „Protein-Bier“ von Johannes Haberl und „Marry – the berried ice tea“ von Xiaoa Dong auch gleich in die neuartige Kühlbox „MotionChiller“ von Michael Lechner gepasst hätten. Kulinarisch ging es auch bei Judit Klaindl zu, die mit der Bienenwachs-Brottasche „Bee frisch“ eine Alternative zu Kunststoffaufbewahrungen vorstellte. Und auch Markus Hütter blieb beim Thema „Essen“. Mit „Homefarmer – Miete dein Schwein“ können ernährungsbewusste Fleischesser nämlich das von ihnen ausgewählte Borstenvieh nicht nur beim Bauern des Vertrauens besuchen, sondern es auch via Livecam beobachten.

Dass er sein Anschauungsobjekt nicht mitgebracht hat, dafür war ihm die Jury sicherlich ebenso dankbar, wie sie es auch Marinus Bouwman war. Denn hätte er die Diebstahlsicherung des mobilen Tresors „GerdBox“ eingeschaltet, würden allen Beteiligten noch heute ob der 120 Dezibel Stärke die Ohren klingeln.
Den ersten Platz sicherte sich schließlich aber Katharina Feiertag mit dem Headband „AUROX“, das Kühlung und Entspannung per Knopfdruck verspricht. „Die 5.000 Euro Siegerprämie können wir gut gebrauchen, denn wir stehen kurz vor der Markteinführung“, erzählt die Siegerin. Der zweite Platz ging ex aequo an Katerina Sedlackova mit WAIBROsports – ein Gurtsystem, das Blinden und Sehbehinderten Outdoorsport ermöglichen soll – und an Jakob Neuhauser. Mit MINImill will er dank künstlicher Intelligenz industrielle Fertigungsprozesse verbessern. Die beiden Zweiten freuten sich über jeweils 2.000 Euro „Finanzspritze“ fürs junge Business.
„Der Spirit dieser Veranstaltung ist gewaltig“, resümiert WKO-Vizepräsident Andreas Herz. Dem pflichtet auch Christoph Kovacic, JW-Landesvorsitzender, bei: „Mit dem Elevator Pitch ermutigen wir junge Menschen, ihr unternehmerisches Denken in die Tat umzusetzen und so die heimische Wirtschaft fit für die Zukunft zu machen.“ 

Elevator Pitch 2018:

Die Top 5 des Elevator Pitch 2018 sind Katharina Feiertag (Aurox Headband), Katerina Sedlackova (WAIBROsports) und Jakob Neuhauser (MINImill), Lukas Watzinger (retracPro) und Nikolaus Mikschofsky (UP-Ride). Die Publikumswertung sicherte sich Arjanit Cekaj (Löschbares Tatoo). Bilder zum Event auf www.jungewirtschaft.at/steiermark.

Von Veronika Pranger


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