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Raiffeisen mit Rekord bei Kreditvergaben

Mit einem satten Plus beim Kreditgeschäft verzeichnet Raiffeisen Steiermark einen Höchststand von 15,2 Milliarden Euro.

RLB-Generaldirektor Martin Schaller: „Die steirischen Betriebe haben die letzten Jahre gut genutzt und sind gut aufgestellt.“
© Riedler Peter RLB-Generaldirektor Martin Schaller: „Die steirischen Betriebe haben die letzten Jahre gut genutzt und sind gut aufgestellt.“

Den Jahresauftakt nahm man bei der Raiffeisen Landesbank kürzlich zum Anlass, um Bilanz über das abgelaufene Jahr zu ziehen und einen Blick ins neue Jahr zu werfen. Und dazu konnte Generaldirektor Martin Schaller mit erfreulichen Zahlen aufwarten, erreichte die Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark im Vorjahr doch neue Rekordzahlen bei den Kreditvergaben, im Internetbanking, aber auch in der eigenen Wertschöpfung für die Regionen. „Mit 68.000 Firmenkundenbeziehungen und 750.000 Privatkundenbeziehungen konnten wir unsere Position in der Steiermark weiter stärken“, so Schaller.
Mit einem Gesamtvolumen von 15,2 Milliarden Euro erreichte das Kreditgeschäft mit Jahresende einen neuen Höchststand – unterm Strich ein sattes Plus von 7,8 Prozent oder 900 Millionen Euro in den letzten zwölf Monaten. Insgesamt wurden im Vorjahr 29.000 Kredite an Private und mehr als 6.800 an Unternehmen vergeben – im Schnitt wurden pro Tag 11,7 Millionen Euro an frischen Krediten vergeben.

Laut dem aktuellen Wertschöpfungsbericht des Instituts Economica, das die regionalwirtschaftliche Wirkung von Raiffeisen untersucht hat, beträgt die gesamte Bruttowertschöpfung von Raiffeisen in der Steiermark 690 Millionen Euro. Zudem ist die Raiffeisengruppe Arbeitgeber für 8.253 Beschäftigte – umgerechnet ist jeder 77. Arbeitsplatz direkt oder indirekt Raiffeisen zuzuschreiben. Die dritte wesentliche Messgröße ist das Steueraufkommen, das sich auf 311,5 Millionen Euro beläuft, wovon 186 Millionen Euro direkt geleistet werden.

Digitalisierung

Inhaltlich hat man bei Raiffeisen auch im Vorjahr auf den Schwerpunkt „Digitale Regionalbank“ gesetzt: Insgesamt wurden seit 2016 rund 70 Millionen Euro in digitale Lösungen und die Modernisierung der Bankstellen gesteckt. Denn die Nachfrage nach digitalen Services steigt: Fast 300.000 steirische Kunden nutzen bereits das  Internetbanking-Portal.

Für 2019 zeigte sich Schaller optimistisch: Die Konjunktur biete gute Voraussetzungen für die Wirtschaft, auch wenn es durch Handelsbarrieren oder die offene Brexit-Frage Unsicherheiten gebe. „Die Betriebe sind gut aufgestellt“, sagte er.

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