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Stabile Preise am steirischen Immobilienmarkt

In der Steiermark wohnt man gemessen am Bundesschnitt vergleichsweise günstig – zu diesem Ergebnis kommt der neue Immobilienpreisspiegel des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder. 

Sowohl bei Baugrundstücken (70,70 Euro/m²) als auch bei Einfamilienhäusern (1.194,90 Euro/m²) führt die grüne Mark das österreichweite Preisranking der günstigsten Durchschnittspreise an. Fachgruppenobmann Gerald Gollenz über die Entwicklung im Detail: „Der steirische Immobilienmarkt ist alles in allem stabil. Bei den Eigentumswohnungen haben das Murtal und der Bezirk Murau am höchsten zugelegt, dies hat sicherlich mit den Investitionen und der damit verbundenen höheren Nachfrage hier zu tun. Im Großraum Graz stiegen die Preise moderat, die restlichen Bezirke zeigen eher Wohnungspreise nach unten.“ Und auch bei den Mietwohnungen scheint in der Landeshauptstadt der Plafond erreicht zu sein.

Fachgruppenobmann Gerald Gollenz
© Foto Fischer Fachgruppenobmann Gerald Gollenz

Wer heutzutage eine Mietwohnung sucht oder sich den Traum eines Einfamilienhauses realisieren will, der kommt im Steirerland vergleichsweise günstig zum Zug. So lautet das Ergebnis des aktuellen Immobilienpreisspiegels des Fachverbands der Immobilien- und Vermögenstreuhänder. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 6,20 Euro sind Mietwohnungen nur in Kärnten (6 Euro) günstiger zu haben – in Wien bezahlt man dafür 9,60 Euro. Bei Baugrundstücken (70,70 Euro pro Quadratmeter), Einfamilienhäuser (1.194,90 Euro pro Quadratmeter), Reihenhäusern (1.113,20 Euro pro Quadratmeter) und gebrauchten Eigentumswohnungen (1.026,70 Euro pro Quadratmeter) ist die grüne Mark beim Preis sogar bundesweit die Nummer eins. Dazu Gerald Gollenz, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder: „Die steirischen Preise waren generell auch 2016 wieder am unteren Ende von Österreich angesiedelt, wobei weite Teile des Ballungsraums Graz hier natürlich eine Ausnahme bilden.“

Wo man in der Steiermark am günstigsten wohnt

Regional betrachtet fällt die Preisentwicklung höchst unterschiedlich aus. Am günstigsten sind Baugrundstücke im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (34,90 Euro pro Quadratmeter), gefolgt von Murau (37,80 Euro) und der Südoststeiermark (38,90 Euro). Am teuersten sind Baugründe dagegen in Graz (220,70 Euro), gefolgt von Graz-Umgebung (94,90 Euro). Bei neuen Eigentumswohnungen heißen die Preissieger Bruck-Mürzzuschlag (1.507,90 Euro pro Quadratmeter) und Murau (1.530,50 Euro), bei den gebrauchten Eigentumswohnungen führen die Bezirke Murtal und Murau das Ranking mit 721,70 Euro bzw. 751,10 Euro pro Quadratmeter an. Am oberen Ende der Preistabelle findet man hier jeweils wieder die Landeshauptstadt Graz mit einem Durchschnittspreis von 2.846,70 Euro pro Quadratmeter bei Erstbezug beziehungsweise 1.640,60 Euro pro Quadratmeter bei gebrauchten Immobilien. Beim Mietzins dagegen schwankt der durchschnittliche Quadratmeterpreis zwischen 4,70 Euro (Murau) und 8,10 Euro (Graz). Gollenz mit der Entwicklung im Detail: „Bei den neu errichteten Eigentumswohnungen haben das Murtal und der Bezirk Murau am höchsten zugelegt, dies hat sicherlich auch mit den Investitionen und der damit verbundenen höheren Nachfrage in diesen Regionen zu tun. Graz und Graz Umgebung stiegen moderat, die restlichen Bezirke zeigen eher Preise nach unten. Bei den gebrauchten Eigentumswohnungen gab es durchwegs Erhöhungen im Bereich üblicher Wertsteigerungen, aber auf eher niedrigem Niveau. Die Preise für Reihenhäuser sind kaum bemerkenswert gestiegen, auch bei den Einfamilienhäusern gibt es eher eine Seitwärtsbewegung als große Sprünge nach oben. Bei den Wohnbaugrundstücken gibt es vor allem in den mäßigen und normalen Wohnlagen Steigerungen im zweistelligen Bereich, auch gute und sehr gute Lagen waren 2016 wieder etwas teurer als im Jahr davor, wobei die Steigerung in Graz eher moderat ausfiel. Die größten Preisanstiege je nach Wohnlage gab es in Leibnitz, Murtal aber auch in der Südoststeiermark, wobei man dort im Durchschnitt um 40 Euro je m² ein Grundstück sein Eigen nennen kann. Bei den Mietwohnungen scheint in Graz der Plafond erreicht zu sein, marginalen Steigerungen stehen aber auch Reduktionen in gewissen Lagen entgegen. Auch hier gibt es im Murtal die größten Steigerungen, aber auch Bruck-Mürzzuschlag und Leoben haben zugelegt“, so der Obmann.

Markt für Gewerbeimmobilien wieder leicht im Steigen

Die Preise für Betriebsgrundstücke und Geschäftsmieten haben 2016 wieder etwas angezogen, was auf einen wirtschaftlichen Aufschwung hoffen lässt. Gollenz: „Auch der Büromarkt kommt wieder etwas in Schwung, wobei speziell in Leibnitz und Leoben höhere Zuwächse erkennbar sind.“ Am teuersten sind die Preise einmal mehr in Graz, wo der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Gewerbeflächen bei 169,40 Euro liegt – im Schlusslichtbezirk Murau kann man dieselbe Fläche um weniger als ein Fünftel erwerben (31,80 Euro). Bei den Bürofl.chen schwanken die Mietpreise zwischen 4,60 Euro (Murau) und 8,80 Euro pro Quadratmeter (Graz), in sehr guten Lagen steigen die Durchschnittsmieten auf 11 Euro pro Quadratmeter. Ähnliches gilt für Geschäftslokale, wo die Preise zwischen 4,50 Euro (Murtal) und 32,90 Euro liegen. Fazit von Gollenz: „Zusammenfassend kann gesagt werden, das der Wohnungsmarkt weiterhin auf sehr gutem Niveau agiert, speziell im Großraum Graz werden neue Projekte den Markt auch weiterhin beeinflussen. Nach wie vor ist der Zuzug nach Graz und Umgebung ungebrochen, die Entwicklung neuer Stadtteile erfordert aber ein sehr hohes Investment für die notwendige Infrastruktur, während in den Bezirken Schulen, Kindergärten, Postämter und Polizeistationen schließen. Die Politik ist daher mehr denn je gefordert, Maßnahmen zu treffen, die die Regionen stärken. Die steirische Immobilienwirtschaft wird auch weiterhin alle Regionen untersuchen und bearbeiten.“ 


Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652

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