th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Positive Winterbilanz trotz Scheechaos

Dieser Tage beschließen viele kleine Skigebiete die Saison. Zeit also, für eine große erste Winter-Bilanz im Steirerland. Allgemeiner Tenor: Die Saison war gut.

Teile der Steiermark versanken in diesem Winter im Schnee. Insgesamt ziehen die Unternehmen aber eine positive Winterbilanz.
© Steiermark Tourismus - ikarus Teile der Steiermark versanken in diesem Winter im Schnee. Insgesamt ziehen die Unternehmen aber eine positive Winterbilanz.

Was für ein Winter! Der Wettergott hat heuer mitgespielt und so motiviert wie schon lange nicht eroberten Ski-Fans im Dezember die heimischen Pisten. Und auch wenn es Frau Holle in der Obersteiermark dieses Mal punktuell wirklich viel zu gut gemeint hat und sich meterhohe Schneewände türmten, ziehen die heimischen Unternehmer, wie ein kurzer Rundruf zeigt, quer durch die Branchen eine wirklich  positive Vorab-Winterbilanz:

Allen voran natürlich Fabrice Girardoni. Der Obmann der steirischen Seilbahnbetreiber freut sich mit der Kollegenschaft über den schneereichen Start und eine bislang perfekt verlaufene Saison. „Abgerechnet wird immer erst zum Schluss. Die Zwischenbilanz fällt insgesamt gesehen aber sehr zufrieden aus. Sicherlich haben die Wetterkapriolen einigen Betrieben heuer sehr viel abverlangt und vereinzelt für große Einbußen gesorgt. Aber schon in den Semesterferien, die mit absolutem Traumwetter gelockt haben, konnten diese ihre Aufholjagd starten.“

Positiver Nebeneffekt des  Schneechaos: Es liegt so viel von der weißen Pracht auf den steirischen Pisten, dass auch Ostern, das in diesem Jahr besonders spät gefeiert wird, „schneegesichert“ ist. Dafür gerüstet sind die Wintersportler auf jeden Fall, wie Harald Scherz, Branchensprecher des Sportartikelhandels, bestätigt: „Obwohl es steiermarkweit sehr große Unterschiede gibt, werden wir summa summarum das hohe Niveau des letzten Jahres halten können.“

Steiermark Tourismus wartet noch das österliche Business ab, bevor endgültig Bilanz gezogen wird. Geschäftsführer Erich Neuhold: „Das Ostersegment ist noch wesentlich für das Ergebnis. Insgesamt haben wir eine sehr lange Wintersaison, die im Norden zum Teil noch vom Sonnen-Skilauf geprägt sein wird, derweilen es im Süden schon die ersten Radtouren für Gäste geben wird. “

Stichwort Süden: Hier hat sich der Winter ja nur spärlich blicken lassen, was nicht nur die Autofahrer, sondern auch die Bauwirtschaft freute. Innungsmeister Alexander Pongratz: „Im Norden hatten wir Winter. Im Rest der Steiermark konnte aber beinahe ohne Zusatzmaßnahmen gebaut werden. Das ist für unsere Betriebe und damit auch für die Beschäftigung sehr vorteilhaft.“

Ähnliches bestätigt auch die Asfinag – die von Oktober bis Februar 16.000 Tonnen Salz „verbraucht“ hat (zum Vergleich: in der Vorjahressaison waren es um 3.000 Tonnen mehr): „Im Norden gab es extreme Schneemengen bis zur Gleinalm, während der Winter im Süden nie wirklich ankam. Die Mitarbeiter haben die herausfordernden Einsätze aber sehr gut bewältigt.“ Aufgrund der Schneemassen ordentlich zu tun hatten ebenso die Sachverständigen, wie Peter Winkler von Faircheck erklärt: „Schneedruckschäden waren bisher jedoch kein Massenphänomen und betreffen nur einige bestimmte Gegenden. Ändern könnte sich die Lage noch durch Tauwetter bzw. Regen, der die Schneelasten extrem vergrößern kann.“ Darauf weist auch Grawe-Generaldirektor Klaus Scheitegel hin: „Für eine finale Winterbilanz ist es noch zu früh, da einige Schäden erst jetzt durch die Schneeschmelze sichtbar werden und der Winter


Statements:

Fabrice Girardoni, Seilbahnen-Obmann: „Die Saison hat sehr gut begonnen und mit der ausgezeichneten Schneelage hält sie bis Ostern. Wir gehen von einer sehr guten Winterbilanz 2018/19 aus.“

Erich Neuhold, GF Steiermark Tourismus: „Mit den sehr späten Ostern haben wir heuer eine sehr lange Wintersaison in der Steiermark. Eine Gesamtwinterbilanz ziehen wir erst zum Schluss.“

Alexander Pongratz, Bau-Innungsmeister: „Abgesehen von der Obersteiermark konnte beinahe ohne Zusatzmaßnahmen gebaut werden. Das hilft dabei, die guten Auftragsstände abzuarbeiten.“

Klaus Scheitegel, GRAWE: „Für eine finale Winterbilanz ist es noch zu früh, da einige Schäden erst jetzt durch die Schneeschmelze sichtbar werden und der Winter auch noch nicht ganz vorüber ist.“ 



Das könnte Sie auch interessieren

  • Steiermark
220 Unternehmer nutzten den Abend in Lannach, um mehr als 700 B2B-Gespräche zu führen: Die Geschäftskontakte-Messe war neuerlich ein großer ­Erfolg.

Speed-Dating auf "unternehmerisch"

Bei der zweiten Geschäftskontaktemesse der WKO nutzten 220 Unternehmer die Chance, neue Business-Partner kennenzulernen. mehr

  • Steiermark
2019 werden insgesamt 348 Millionen Euro in die steirische Straßen-Infrastruktur investiert.

Die Baustellen-Hotspots 2019

Fast 268 Millionen Euro von der Asfinag, 80 Millionen vom Land: Wir haben den Überblick, an welchen Straßen heuer gebaut wird. mehr