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Plakataktion geht in Verlängerung

Die im Vorjahr erfolgreich gestartete Plakat-Kampagne des Lebensmittelhandels wird weiter fortgesetzt – und findet über die Steiermark hinaus Nachahmer

Die erfolgreiche Plakataktion des Lebensmittelhandels aus dem Vorjahr wird fortgesetzt – und findet über die Landesgrenzen hinaus Nachahmer.
© WKO Die erfolgreiche Plakataktion des Lebensmittelhandels aus dem Vorjahr wird fortgesetzt – und findet über die Landesgrenzen hinaus Nachahmer.

Vor genau einem Jahr entschloss sich der steirische Lebensmittelhandel zu einer ganz besonderen „Plakat-Aktion“, die eigentlich „nur“ als einmalige Frühjahrsinitiative konzipiert war. Mittels großflächigem Auftritt des örtlichen Kaufmanns sollten die vielen Leistungen, die ein Lebensmittelhändler vor Ort erbringt, im wahrsten Sinne des Wortes ins Blickfeld der Bevölkerung gerückt werden. „Von der regionalen Wertschöpfung und den dadurch in weiterer Folge ebenso gesicherten Einkommen bei Lieferanten bis hin zur Belebung des Ortskerns“, nennt Obmann Alois Siegl jene Punkte, die ein Lebensmittelhändler im Ort ausmache. 

„Die Kampagne ,Mein Kaufmann vor Ort‘ holt die steirischen Nahversorger vor den Vorhang. Wir geben ihnen damit ein Gesicht in der Bevölkerung und machen nicht nur darauf aufmerksam, was sie hier unternehmerisch leisten, sondern lenken das Augenmerk auch darauf, was wäre, wenn es diese Leistung im Ort nicht mehr gäbe“, betont der Obmann. Denn das werde meist nur dann von den Bewohnern als Problem erkannt, wenn der Lebensmittelhändler sein Geschäft bereits geschlossen habe. „Erst wenn der Händler weg ist, macht sich in der Bevölkerung Besorgnis darüber breit. Wir wollen hier Zeichen setzen, dass es die Kunden selbst in der Hand haben, einen Kaufmann im Ort zu ,halten‘“, ergänzt Siegl. Prävention statt Reaktion sei maßgeblich. Denn eine Wiederbelebung händlerisch verwaister Orte gestalte sich zumeist als höchst schwierig, erklärt Siegl: „Wir unterstützen die Gemeinden hier tatkräftig, indem wir als Mittler zwischen Interessierten und Großhändlern fungieren. Aber das dauert. In Stattegg beispielsweise waren es zwei Jahre – doch jetzt freuen sich alle über den wieder eröffneten Laden direkt im Zentrum.“

Der Erfolg der Frühjahrskampagne mündete aufgrund des großartigen Echos in einer Fortsetzung im Herbst – insgesamt rund 100 steirische Nahversorger wurden hier präsentiert. Ein Erfolg, der nicht unbemerkt blieb: „In Oberösterreich wird eine ebensolche Initiative schon heuer umgesetzt, andere Bundesländer haben bereits angefragt“, freut sich Siegl, der rund 400 selbständige Kaufleute im Steirerland zählt: „Ziel ist es, bis 2020 alle zu präsentieren.“ 

Und deshalb wurde jetzt zu Frühjahrsbeginn 2018 erneut landauf, landab plakatiert – etwa 50 Testimonials sind mit dabei. Und das große Interesse lasse sich einfach erklären, so Siegl: „Für kleines Geld wird hier enorme Werbewirksamkeit erzielt.“ So würden Händler davon berichten, dass Kunden zum ersten Mal ins Geschäft gekommen seien, weil sie die Person am Plakat am Ortseingang in Natura kennenlernen wollten. „Und Bestandskunden wiederum sehen sich in ihrem Kaufverhalten vor Ort bestärkt.“

Kampagneninformation:

• Rund 2.200 Lebensmittelhändler zählt man in der Steiermark – davon sind ca. 400 selbständige Nahversorger.

• Die Sujets der Aktion „Mein Kaufmann vor Ort“ können kostenlos bestellt und so lange wie gewünscht für unterschiedlichste Werbemaßnahmen genutzt werden. Die Frühjahrskampagne 2018 wird vom Landesgremium zusätzlich medial verstärkt. 

• Alle Infos: www.wko.at/stmk/lggh bzw. auf Facebook: facebook.com/meinkaufmannvorort

Von Veronika Pranger.

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