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Jeder Steirer kauft im Schnitt sechs Weihnachtsgeschenke

Laut KMU Forschung Austria ist dafür heuer ein durchschnittliches Budget von 370 Euro vorgesehen – damit liegen die geplanten Weihnachtsausgaben der Steirerinnen und Steirer um zehn Euro über dem Vorjahr.

Jedes siebente Geschenk wird übrigens bereits online gekauft. Profitieren werde aber der gesamte Handel, ist Spartenobmann Gerhard Wohlmuth optimistisch: „Wir erwarten für die Branche ein leichtes Plus.“
Ernst Gittenberger von der KMU Forschung Austria, Spartenobmann Gerhard Wohlmuth und Helmut Zaponig, Geschäftsführer der Sparte Handel in der WKO Steiermark (v.l.)
© Foto Fischer Ernst Gittenberger von der KMU Forschung Austria, Spartenobmann Gerhard Wohlmuth und Helmut Zaponig, Geschäftsführer der Sparte Handel in der WKO Steiermark (v.l.)

Der erste Schnee und die nun startenden Adventmärkte beweisen: Weihnachten steht vor der Tür. Die Steirerinnen und Steirer zeigen sich dabei auch heuer wieder von ihrer spendablen Seite: Davon geht zumindest die KMU-Forschung Austria in ihrer aktuellen Erhebung aus. „Insgesamt wollen 91 Prozent der Steirer ab 15 Jahren, das sind etwa 970.000 Menschen, Weihnachtsgeschenke besorgen, die geplanten Ausgaben dafür steigen von 360 Euro im Vorjahr auf 370 Euro an“, geht Projektleiter Ernst Gittenberger von einem leichten Plus im heurigen Jahr aus. Im Schnitt verschenken unsere Landsleute sechs Präsente an ihre Allerliebsten. Das Christkind muss also insgesamt am Heiligen Abend fast sechs Millionen Packerln unter die heimischen Christbäume legen. Entsprechend vorsichtig optimistisch zeigen sich daher auch die steirischen Einzelhändler: Während 60 Prozent von gleichen Umsätzen wie im Vorjahr ausgehen, rechnen immerhin 20 Prozent mit Steigerungen. Weitere 20 Prozent gehen von leichten Einbußen aus.

Wie sich das Geschäft dann tatsächlich entwickelt, werde man aber auch heuer wieder erst kurz vor Weihnachten wirklich beurteilen können. Der Grund dafür ist die steigende Zahl der „Late Shopper“, also jener Personen, die ihre Geschenke erst unmittelbar vor dem Heiligen Abend besorgen wollen. Diese Zahl ist heuer mit 40 Prozent so hoch wie noch nie. 30 Prozent wollen ihre Geschenke „in der ersten Dezember-Hälfte“ besorgen. Die Gruppe der „Early Shopper“, also jener Menschen, die ihre Einkäufe Großteils im November erledigen, liegt bei 15 Prozent. „Dieser Trend macht eine Prognose natürlich schwierig“, betont Obmann der Sparte Handel in der WKO Steiermark, Gerhard Wohlmuth. Dennoch blickt er angesichts der Zahlen der KMU-Forschung Austria vorsichtig optimistisch auf das heurige Weihnachtsgeschäft1, zu dem auch noch die Dezembertage nach Weihnachten zählen. Wohlmuth: „Durch die Gutscheine wird ein großer Teil des Umsatzes erst nach den Feiertagen erzielt.“ Der steirische Handel verzeichnet aber noch einen weiteren Trend: Immer mehr Geschenke werden online gekauft. Bereits jedes siebente Steirer-Packerl kommt heuer aus dem Internet. Jeder neunte Weihnachtseuro fließt ins Netz. „Umso wichtiger sind unsere Bemühungen den steirischen Onlinehandel zu stärken“, so Wohlmuth.  

Das liegt in diesem Jahr unter den steirischen Christbäumen

Im Ranking der meistgekauften Geschenke haben Gutscheine (41 Prozent kaufen sie) wieder an Beliebtheit gewonnen (2016: 40 Prozent). Auf Platz zwei liegen heuer Bücher (37 Prozent), gefolgt von Spielwaren (33 Prozent) sowie Bekleidung und Textilien (31 Prozent). Weiters finden sich Kosmetika (21 Prozent), Unterhaltung/Kultur (18), Sportartikel (17), Schmuck (17), Selbstgemachtes (16) und Bargeld (16) unter den Top-10 der geplanten Weihnachtsgeschenke in der Steiermark. Jedoch heißt das noch nicht, dass der Beschenkte damit auch immer wirklich eine Freude hat – und daraus ergibt sich laut Wohlmuth die Chance auf ein Zusatzgeschäft für den Handel: „Vielfach werden Geschenke umgetauscht, teilweise geben die Beschenkten dann beim Umtausch noch etwas mehr aus als den bloßen Geschenkwert. Das hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.“ So wie eben auch das Internet: 47 Prozent der Steirer informieren sich online zu Weihnachtsgeschenken, 34 Prozent kaufen ihre Präsente – zumindest teilweise – im Internet ein. 

Entwicklung im steirischen Einzelhandel

In den ersten drei Quartalen des heurigen Jahres verzeichnete der stationäre Einzelhandel (exkl. Tankstellen und exkl. nicht-stationären Einzelhandels) in der Steiermark ein gegenüber den Vorjahren vergleichsweise deutliches Umsatzwachstum. Nach einem Plus von 1,5 Prozent im ersten Quartal und 2,2 Prozent im zweiten Quartal konnte auch im dritten Quartal ein Plus von 1,5 Prozent erzielt werden. 2016 betrug diese 0,1 Prozent. 



1 Definition: Als „Weihnachtsgeschäft“ im stationären Einzelhandel wird jeder Brutto-Mehrumsatz (inkl. USt.) im Monat Dezember verstanden, der das Normalmaß von Jänner bis November übersteigt.



Rückfragehinweis:

Mag. Mario Lugger
Referatsleiter Kommunikation
T 0316/601-652
E mario.lugger@wkstmk.at

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