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Pilotprojekt lotst spanische Fachkräfte in die grüne Mark

Mit „Talents for Europe“ haben die Installateure und Elektrotechniker eine Initiative gestartet, die für Fachkräfte-Nachschub aus Südeuropa sorgen soll.

Junge Installateure bei der Arbeit.
© Intouch Fachkräfte sind in vielen Branchen Mangelware.

Der Fachkräftemangel spitzt sich zu: Betriebe aus verschiedensten Branchen suchen händeringend nach Personal, und eine Entspannung zeichnet sich nicht ab – im Gegenteil. Laut Berechnungen der Statistik Austria und des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (ibw) wird österreichweit die Zahl der 60-Jährigen die Zahl der 20-jährigen Berufseinsteiger in fünf Jahren bereits um 40.000 Personen übersteigen. Der „Schwund“ an Jugendlichen zeigt sich auch in der Steiermark,  wo es 1979 noch 22.413 15-Jährige gab. Binnen 40 Jahren ist ihr Anteil auf die Hälfte geschrumpft, nämlich auf 11.361 im Jahr 2019.

"Talents for Europe"

Mit einer österreichweit einzigartigen Initiative in der Sparte Gewerbe und Handwerk wollen jetzt die Innungen der Installateure und Elektrotechniker gegensteuern: Das Projekt „Talents for Europe“ zielt darauf ab, Jungfachkräfte aus Südeuropa, wo generell eine hohe Jugendarbeitsarbeitslosigkeit zwischen 30 und 45 Prozent herrscht, in die Steiermark zu holen.

Spanische Jungfachkräfte

In der ersten Runde setzt man auf Jungfachkräfte aus Spanien. Konkret sind zehn steirische Vorzeigebetriebe und 17 junge Spanier (13 Installateure und vier Elektrotechniker) mit an Bord. „Seit Herbst werden die Jugendlichen in ihrer Fachschule mit Deutschkursen auf die Zuwanderung nach Österreich vorbereitet“, erklärt Johannes Weiß, Geschäftsführer beider Innungen. Sobald die jungen Spanier sprachlich fit sind, werden sie Ende September in die Steiermark wechseln, um dort im zweiten Lehrjahr in das duale Ausbildungssystem einzusteigen. „Nach zwei bzw. drei Jahren können sie die Lehrabschlussprüfung absolvieren und in den Betrieben als gefragte Fachkräfte ihr Know-how einbringen“, so die Innungsmeister Anton Berger (Installateure) und Ernst Konrad (Elektrotechniker).

Doch das Engagement der teilnehmenden Betriebe geht weit über die klassische Lehrausbildung hinaus, sagt Weiß: „Die Betriebe unterstützen die Jugendlichen, wo es nur geht – etwa bei der Vermittlung von Wohnraum oder der Integration ins Alltagsleben, damit die Jugendlichen hier schnell sozialen Anschluss finden.“

Mehr Infos: Ab Herbst startet die zweite Runde des internationalen Projekts, die Ankunft der Jungfachkräfte ist im Sommer/Herbst 2020 geplant. Interessierte Betriebe können sich in der zuständigen Innung bei Johannes Weiß melden: Tel. 0316/601-484 bzw. per Mail an igfweiss@wkstmk.at


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