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Was die Parteien im Land vorhaben

Am 24. November wird in der Steiermark gewählt: Wir haben die im Landtag vertretenen Parteien um ihre Wirtschaftspositionen gebeten.

955.795 Steirerinnen und Steirer sind am 24. November wahlberechtigt.
© kk 955.795 Steirerinnen und Steirer sind am 24. November wahlberechtigt.

In wenigen Tagen sind 955.795 Steirerinnen und Steirer zum großen Urnengang aufgerufen. Wir haben die im Landtag vertretenen Parteien zu ihren Wirtschaftspositionen befragt: 

Welche Ziele setzen Sie sich für die Steiermark und welche ­Rolle nimmt die steirische Wirtschaft in Ihrem Wahl­programm ein?

SPÖ: Unser Ziel ist, dass sich das Leben der Steirerinnen und Steirer verbessert – dazu zählen ein 300-Euro-Jahres-Öffi-Ticket und sozialer Klimaschutz. Vieles ist nur erreichbar, wenn wir die regionale Wirtschaft stärken. Daher nimmt diese eine zentrale Rolle ein.

ÖVP: Die Steiermark ist eine Erfolgsgeschichte: Wirtschaft und Arbeit sind die Grundlagen. Es gilt, Stärken auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu erhalten. Nur dann können Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden.

FPÖ: Die Absicherung der Gesundheitsversorgung ist uns ebenso ein wichtiges Anliegen wie die Schaffung und der Erhalt von Jobs. Ziel ist es, vernünftige Rahmenbedingungen für die steirische Wirtschaft zu schaffen und der Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken.

Grüne: Klimaschutz muss als Chance für die Wirtschaft in der Steiermark begriffen werden: Vor zwanzig Jahren kamen die Pioniere im Bereich der Erneuerbaren Energie aus der Steiermark – heute können zehntausende Jobs durch die Energiewende entstehen.

KPÖ: Faire Bedingungen stehen für alle im Vordergrund, auch für die steirischen Unternehmen. Maßnahmen wie der Zwölf-Stunden-Arbeitstag sind aber der falsche Weg. Wir stehen für ein Wirtschaftssystem, wo das Gemeinwohl eine große Rolle spielt.

Alle weiteren Fragen & Antworten lesen Sie hier: http://www.stwi.at/#!/issue/9074/page/6


Vom Fachkräftemangel bis zur Bürokratie: Was den steirischen Unternehmern unter den Nägeln brennt, weiß WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.

Was sind aus Sicht der steirischen Wirtschaft die heißen Eisen, die von Landesseite angegangen werden müssen?
Josef Herk:
In Anbetracht der demographischen Entwicklung ist die Sicherung des Fachkräftenachwuchses prioritär. Das ist unser Kapital in der Steiermark, hierzu muss alles getan werden. Weitere heiße Eisen sind die Digitalisierung und die Regionalentwicklung. Dementsprechend muss die IKT-Infrastruktur ausgebaut werden, um Klein- und Mittelbetriebe zu unterstützen. Was die Stärkung der Regionen betrifft, wird sie nur über die Stärkung der zen­tralen Orte funktionieren.

Was kann unmittelbar gegen den Fachkräftemangel getan werden?
Herk:
Das reicht von der nachhaltigen Nutzung von Jobmessen bis zum qualifizierten Zuzug mit der Rot-Weiß-Rot-Karte. Wichtig wäre es zudem, die überregionale Vermittlung im AMS zu forcieren, genauso wie die unternehmensnahen Ausbildungen.

Welche Hürden machen den steirischen Unternehmern noch das Leben schwer?
Herk:
Neben dem Fachkräftemangel kämpfen Unternehmer auch mit den Auswüchsen des unfairen Wettbewerbs und mit der Abgabenlast. Vor allem Betriebe in grenznahen Regionen der Steiermark sind wegen des Preisdumpings aus dem Ausland von den ungleichen Bedingungen betroffen. Dazu kommt der Dauerbrenner Bürokratie, der die Unternehmer bremst.

Wie kann der Standort Steiermark zukunftsfit gemacht werden?
Herk:
Mit einem Bündel von Maßnahmen – vom Infrastrukturausbau über eine Entbürokratisierung bis zur Förderung der Exzellenz in der Bildung und bei F&E. Und es braucht eine unternehmerfreundliche Grundhaltung in der Steiermark: Die Selbständigkeit beginnt nicht mit dem Gewerbeschein, sondern mit der Schultüte.

Wie kann nachhaltiges Wirtschaften in der Steiermark gelingen?
Herk:
Über unsere F&E-Kompetenz. Wir können das Klima von der Steiermark aus alleine nicht retten, wir können aber Know-how liefern. Mit dem Grundsatz „Fördern statt verbieten“ kann man das richtige Bewusstsein schaffen.


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