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Paldauer im Speed-Duell mit Amazon

Eine Million Pakete in 155 Länder der Welt – und wenn gewünscht, kommt Frischware in nur einem Tag von Paldau nach New York: Roland Fink bietet mit „niceshops“ Amazon und Co. die Stirn. Und jetzt wird weiter ausgebaut.

Roland Fink startete 2007 das E-Commerce-Unternehmen „niceshops“.
© Foto Fischer Roland Fink startete 2007 das E-Commerce-Unternehmen „niceshops“.
Wie kommt man überhaupt auf die Idee, inmitten der südoststeirischen Idylle einen E-Commerce-Handelsbetrieb zu starten? Und wie schafft man es, sich derart zu positionieren, dass man den Vergleich mit den Branchenkaisern Amazon oder Zalando nicht zu scheuen braucht? Genau das nämlich tut „niceshops“. Und zwar derart erfolgreich, dass nun, nur ein Jahr nach dem Bau des Headquarters, 8,5 Millionen Euro in eine 11.000 Quadratmeter große zusätzliche Lagerhalle investiert wurden. Fragen und Gründe genug, „niceshops-Gründer“ Roland Fink  einen Besuch abzustatten.

„Der Entschluss, hier zu bauen, war einfach: Meine Frau hatte einen Job in Feldbach bekommen“, verrät Fink, dessen Anfänge im Verschicken von Nahrungsergänzungsmitteln aus der Garage der Schwiegermutter in Bad Gleichenberg liegen. Und er stellt auch gleich zu Beginn klar, dass er, obwohl er im internationalen Vergleich „ein sehr kleiner Player“ sei, doch das Speed-Duell für sich entscheide: „Innerhalb nur eines Tages liefern wir gekühlte Frischware per Express direkt aus Paldau nach New York. Das schafft nicht einmal Amazon.“  
Flotte Transporte in 155 Länder der Welt, die „hausgemachte“ Software für sämtliche Online-Handelsbelange und der Fokus auf Nischen haben „niceshops“ zu einem der schnellstwachsenden E-Commerce-Unternehmen Österreichs gemacht. Und schnell sind auch die 170 Mitarbeiter: Täglich verlassen den Betrieb des steirischen „Mr. Amazon“ an die 3.000 Pakete für aktuell 37 Online-Shops, an Spitzentagen sind es bis zu 7.000.

Eine Million Pakete

„Online-Shopping boomt, weil es bequem ist“, sagt Fink und erzählt, dass „niceshops“ der größte Blumenerde-Lieferant Österreichs und Deutschlands sei. „Und mit ,EccoVerde‘ stellen wir die größte Auswahl an Bio- und Naturkosmetikprodukten in ganz Europa.“
Insgesamt mehr als 800.000 Lieferungen waren es zuletzt, heuer will man die Million knacken. „Und wenn wir unser Wachstum weiter so halten, werden spätestens 2020 wohl die nächsten Bagger anrollen“, verrät der Unternehmer seine weiteren Expansionspläne.
Doch wer glaubt, Fink gäbe sich damit zufrieden, unter dem Dach von „niceshops“ nur Verkaufsportale zu managen, der irrt. Denn mit dem E-Bike „Geero“ bringt Fink auch Radler in Schwung, auch soll die eigene Naturkosmetikproduktion in Feldbach weiter ausgebaut werden. Und dann ist da noch das jünste Projekt. Unter dem Titel „E-commerce as a Service“ richtet sich Fink als Full-Service-Anbieter nun speziell an die Industrie bzw. produzierenden Betriebe.

Alle weiteren Infos zum Unternehmen auf www.niceshops.com

Quergefragt:

Das neueste Projekt?
Ein Full-Service-Angebot im E-Commerce für die Industrie.  
Die Mitarbeiter?
Sind unser Erfolgsgarant. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir vor wenigen Monaten als Europas bester Arbeitgeber im Handel ausgezeichnet wurden.
Die Vision?
Zu einer namhaften Größe im Online-Handel anzuwachsen.

Von Veronika Pranger

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