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Regierung will Paket zur Lehrlingsförderung verabschieden

Wirtschaftsministerin Schramböck will unter anderem die Förderung für die Vermittlung von Lehrstellensuchenden an die Betriebe von bisher zehn auf künfti 20 Millionen Euro erhöhen.

© APA/dpa (Symbolbild) Mehr Geld zur Vorbereitung auf eine Lehre

Die Bundesregierung will am Mittwoch ein Paket zur Lehrlingsförderung verabschieden. Es sieht mehr Geld zur Vorbereitung von Arbeitslosen und Asylberechtigten auf eine Lehre vor. Außerdem sollen die Anwerbung von Fachkräften im Ausland intensiviert und einzelne Lehrberufe überarbeitet werden, geht aus dem Ministerratsvortrag hervor, der der APA vorliegt.

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) schlägt demnach vor, dass die Förderung für die Vermittlung von Lehrstellensuchenden zu den Ausbildungsbetrieben von 10 auf 20 Mio. Euro verdoppelt wird. Damit sollen Kandidaten für die Lehre "an die betrieblichen Lehrstellen herangeführt bzw. zuvor gegebenenfalls qualifiziert werden". Auch sollen Lehrlinge aus der überbetrieblichen Lehre verstärkt in die betriebliche Lehre vermittelt werden. Firmen sollen mit einer "Charta" motiviert werden, Teilnehmern der überbetrieblichen Lehre Praktikumsplätze anzubieten.

Die Austrian Business Agency soll im ersten Halbjahr 2019 zu einer "Standortagentur" werden und eine eigene Einheit zur Anwerbung von Fachkräften erhalten. Zusätzlich sollen Mittel der Internationalisierungsoffensive "go international" für Anwerbungsmaßnahmen zweckgewidmet werden.

Schließlich will Schramböck Anfang 2019 vier Berufsbilder im Bereich der Gastronomie & Friseure überarbeiten und mit digitalen Inhalten ergänzen. In diesen Lehrberufen werden aktuell über 11.000 Lehrlinge ausgebildet.

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