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Online-Service zieht Bilanz und startet Praxisseminare

Über 800 Mal machten die go-online-Profis heimische Händler bereits E-Commerce-fit. Im Juni gibt es ein neues Seminarangebot.

AGBs, Zahlungsmodaliäten, Impressum und Co: Das Servicecenter informiert Unternehmer.
© ra2studio - Fotolia AGBs, Zahlungsmodaliäten, Impressum und Co: Das Servicecenter informiert Unternehmer.

Bereits vier Jahre lang erhalten  heimische Händler kostenlos Unterstützung von Experten und Vertrauensanwälten in sämtlichen  Fragen rund um den E-Commerce-Bereich (s. dazu auch Interview unten). Und das mit Erfolg. „Mehr als 800 Beratungen wurden bisher durchgeführt“, zieht Bernd Pitteroff eine stolze Bilanz. Er hat als Verantwortlicher im go-online-Servicecenter der Sparte Handel die Fäden in der Hand und weiß, was den weiß-grünen Unternehmern onlinetechnisch unter den Nägeln brennt: „Aktuell sind es natürlich viele Fragen zur Datenschutzgrundverordnung. Die generellen Top-3-Themen sind das richtig gestaltetete Impressum, die AGBs im Netz sowie die Verwendung von Bildquellen beim Online-Auftritt.“
Und da die Digitalisierung in Riesenschritten voranschreitet und in Folge dessen immer mehr Handelsbetriebe ihre virtuellen Kanäle weiter ausbauen, starten im Juni zwei neue und kostenlose Seminare unter dem Titel „Rechtliche Voraussetzungen für Ihren Onlineauftritt“ für die steirischen Händler. „Mit dem 2015 gestarteten go-online-Servicecenter war der steirische Handel österreichweit Vorreiter – und die immer stärkere Nutzung dieses Angebots bestätigt unseren Auftrag, die heimischen Händler online-fit zu machen“, betont Spartenobmann Gerhard Wohlmuth.

Interview mit Rechtsanwalt Wolfgang Korschelt:

Was müssen Online-Händler beachten?
Etwa die Pflicht zur korrekten Gestaltung des Impressums. Gegenüber Verbrauchern bestehen außerdem umfangreiche Informationspflichten.

Was sind die häufigsten Irrtümer?
Händler vergessen immer wieder auf die „Basics“, weil sie denken, dass im Online-Bereich „eh alles erlaubt“ sei. Tatsächlich ist es aber gerade umgekehrt, insbesondere, was Informationspflichten betrifft.

Was kann teuer werden?
Bei missbräuchlicher Verwendung von urheberrechtlich geschütztem Material sind hohe Forderungen möglich. Bei falschen Impressums-Angaben können sogar Verwaltungsstrafen verhängt werden. Daneben wird es mit Inkrafttreten der DSGVO Konsumenten, aber auch Konkurrenten ermöglicht, Forderungen gegenüber Händlern geltend zu machen.

go-online-Servicecenter: Die Seminare finden am 12. Juni  2018 von 9 bis 11.30 Uhr in der WKO Steiermark sowie am 20. Juni von 10 bis 12 Uhr im forumKloster (Gleisdorf) statt. Weitere Infos: wko.at/stmk/go-online

Von Veronika Pranger

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