th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Online gegen die Schattenwirtschaft

Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt, sondern kostet die Volkswirtschaft viel Geld und Arbeitsplätze. Jetzt kann jeder Pfusch online gemeldet werden.

Schwarzarbeit „zahlt“ sich nicht wirklich aus
© Erwin Wodicka - Fotolia Schwarzarbeit „zahlt“ sich nicht wirklich aus

Die Schattenwirtschaft boomt und stellt die Betriebe der gewerblichen Wirtschaft vor immer größere Probleme. Um diese an der Wurzel zu packen und weiteren Wildwuchs einzudämmen, bietet die WKO Steiermark aufgrund ihres gesetzlichen Auftrages allen Mitgliedsbetrieben ein besonderes Service an.
Unternehmer haben im ganzen Land die Möglichkeit, ihren Verdacht bzw. alle Wahrnehmungen rund um das Thema Pfusch mittels Online-Formular an die WKO zu übermitteln. Alle Beobachtungen werden in Folge an den Erhebungsdienst der WKO Steiermark weitergeleitet. Selbstverständlich werden sämtliche Informationen vertraulich behandelt. Im nächsten Schritt überprüfen die Erhebungsprofis alle Angaben und setzen die notwendigen Handlungen, um den Rechtszustand wieder herzustellen. Wie wichtig die Arbeit der Erhebungsmannschaften ist, das demonstriert die Tatsache, dass das Sonderkommando jährlich nicht weniger als rund 1.500 Mal ausrücken muss, um Verdachtsmomente zu überprüfen oder Schwarzarbeitern das Handwerk zu legen.

Welche Angaben sind notwendig, um gegen die Schwarzarbeit  effektiv vorgehen zu können? 

  • Wenn möglich, Namen und Wohnanschrift des/der illegalen Erwerbstätigen angeben.
  • Wo wird gearbeitet?
  • Wann und seit wann wird gearbeitet?
  • Beschreibung der illegalen Tätigkeit.
  • Eventuell Beweise wie Plakate, Fotos, Autokennzeichen etc. sammeln.

Je genauer die Angaben sind, desto schneller und effizienter kann eingegriffen werden. Die unbefugte Gewerbeausübung kann auch bei den zuständigen Gewerbebehörden (Magistrat Graz/jeweilige Bezirkshauptmannschaften) und bei der Finanzpolizei gemeldet werden. 

Online-Formular: www.wko.at/stmk/pfuschermeldung.

Alle Informationen über den Erhebungsdienst der WKO Steiermark sind in einem sehr interessanten Jahresbericht nachzulesen: http://bit.ly/2AliiCf.

Gerne helfen auch Leopold Strobl bzw. die Experten im Wirtschaftsservice weiter: Tel. 0316/601-601.


Das könnte Sie auch interessieren

  • Servicenews
Der Datenschutz ist ein feinmaschiges Netzwerk, das auch Mitarbeiter und Bewerber einschließt.

Wie werden Mitarbeiterdaten geschützt?

Das neue Datenschutzgesetz schließt auch ohne ­eigene Regelung mit ein, wie Daten von Mitarbeitern und ­Bewerbern zu behandeln sind. Was ist zu beachten? mehr

  • Servicenews
Jetzt sollte gerechnet werden, um Vorauszahlungen herabzusetzen.

Einkommensteuer auf dem Prüfstand

Jetzt flattert Unternehmern die Vorschreibung für das dritte Quartal ins Haus. Wichtig ist, zu überprüfen, ob nicht zu viel ESt ans Finanzamt berappt wird mehr

  • Servicenews
Bis 30.September können Unternehmer nach Vorsteuern im Ausland greifen.

Der Griff ins Ausland nach den Vorsteuern

Am 30. September läuft die Frist aus, um die Rückerstattung von Vorsteuern für 2017 aus EU-Mitgliedsstaaten zu beantragen. Was rät der Experte? mehr