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Corona: Österreichische Gesundheitskasse gewährt Betrieben Zahlungserleichterungen

Die Notmaßnahmen der Regierung können bei Unternehmen zu drastischen Liquiditätsengpässen führen. Um dies zu vermeiden, greift die ÖGK Dienstgebern unter die Arme.

Liquidität, Münze
© Peter, stockadobe Vorübergehende Erleichterungen für Dienstgeber durch die ÖGK.

Die angeordneten Notmaßnahmen der Regierung zur Eindämmung des Coronavirus können zu drastischen Engpässen bei der Liquidität der Betriebe, bis hin zum gänzlichen Ausfall der liquiden Mittel führen. Um diese Notsituation gemeinsam im Sinne der österreichischen Wirtschaft bewältigen zu können, setzt die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) außergewöhnliche Schritte: Sie unterstützt die Betriebe ab sofort mit einigen ganz wesentlichen Zahlungserleichterungen, die mit 16. März in Kraft getreten sind. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass die gesetzliche Fälligkeit der Beiträge bestehen bleibt.

Corona-Maßnahmen der ÖGK

  • Ausständige Beiträge werden nicht gemahnt
  • Eine automatische Stundung erfolgt, wenn die Beiträge nicht, nur teilweise oder nicht
    fristgerecht eingezahlt werden.
  • Ratenzahlungen werden formlos akzeptiert.
  • Es erfolgen keine Eintreibungsmaßnahmen.
  • Es werden keine Insolvenzanträge gestellt. 

Betriebe werden außerdem ersucht, die Anmeldungen zur Pflichtversicherung weiterhin fristgerecht vor Arbeitsantritt durchzuführen, coronabedingte Verzögerungen können allerdings auf Antrag sanktionsfrei gestellt werden. Die monatlichen Beitragsgrundlagenmeldungen sind weiterhin zu den üblichen Terminen an die ÖGK zu senden.

Diese Maßnahmen gelten bis auf weiteres, voraussichtlich aber zumindest für die Beitragszeiträume Februar, März und April 2020. Klarstellende gesetzliche Regelungen sind geplant und demnächst zu erwarten.
Bei Fragen oder Unklarheiten können sich Dienstgeber an die Dienstgeberservicestelle der ÖGK wenden. 

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