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Öffnungszeiten im Advent

In drei Wochen startet der Handel in die Weihnachtssaison. Hier die wichtigsten Facts zu Öffnungs-zeiten und Entlohnung.

Bald startet der Handel in die umsatzstärkste Saison im Jahr - hier gilt es für Unternehmen viel zu beachten.
© Ekaterina Pokrovsky - Fotolia Bald startet der Handel in die umsatzstärkste Saison im Jahr - hier gilt es für Unternehmen viel zu beachten.
Nur noch drei Wochen, dann startet der Handel mit dem ersten Adventsamstag – also dem 2. Dezember – in die wichtigste Saison des Jahres. Was für viele Unternehmer auch einen verstärkten Beschäftigteneinsatz bedeutet. „Hier gilt es, Besonderheiten zu beachten. Etwa, dass arbeitenden Mitarbeitern am 8. Dezember ein Freizeitzuschlag von vier bzw. acht Stunden gebührt“, erklärt Isabella Schachenreiter-Kollerics, Rechtsexpertin des Handels in der WKO Steiermark.
Doch noch vor dem (teilweise offengehaltenen) Marienfeiertag kommt mit dem 2. Dezember das erste große Umsatz-Highlight auf die Händler zu. Hier gilt: Wer an den Adventsamstagen Mitarbeiter beschäftigt, die während des Jahres nicht bzw. nur einmal pro Monat am Samstagnachmittag arbeiten, für den bleibt, vereinfacht gesagt, alles beim Alten. Schachenreiter-Kollerics: „Es gibt keinen Zuschlag zur Normalarbeitszeit. Für Überstunden nach 13 Uhr gilt die 100-Prozent-Regel.“ Anders ist es jedoch bei Arbeitnehmern, die an den übrigen Samstagen mehr als einmal pro Monat am Nachmittag arbeiten, so die Rechtsexpertin: „Hier gebührt jedenfalls ein Zuschlag von 100 Prozent ab 13 Uhr.“

Was den 24. Dezember betrifft, so stellt sich die Frage nach einer möglichen Öffnung der Geschäfte – im Gegensatz zur aktuellen Diskussion in Deutschland – hierzulande nicht, betont Schachenreiter-Kollerics. Denn dieser fällt, wie auch der 31. Dezember, heuer auf einen Sonntag. „Ein Offenhalten am Heiligen Abend ist nur jenen Geschäften erlaubt, die auch sonst an Sonntagen aufgrund von Sonderregelungen geöffnet haben dürfen“, so die Expertin (s. Infobox). Ausnahmen gelten an diese beiden Tagen für den Naturblumenhandel (acht Stunden innerhalb von 8 bis 18 Uhr) und den Christbaumverkauf (24. Dezember: 8 bis 20 Uhr) sowie am 31. Dezember für den Verkauf von pyrotechnischen Artikeln (10 bis 17 Uhr). Und mit Ende des Jahres kommen auch ordentlich Rechenaufgaben auf die Händler zu – Stichwort Weihnachtsremuneration. Generell gilt hier: Das Weihnachtsgeld in der Höhe des Novembergehalts ist am 1. Dezember fällig.

Weihnachtsinformationen:

8. Dezember: Ein Offenhalten an Mariä Empfängnis ist von 10.00 bis 18.00 Uhr möglich. Mitarbeiter, die an diesem Tag eingesetzt werden sollen, sind dazu bis zum 10. November zu informieren.
Heiliger Abend & Silvester: Sowohl der 24. wie auch der 31. Dezember fallen heuer auf Sonntage, deshalb bleiben die Geschäfte an diesen Tagen grundsätzlich geschlossen.  
Adventsamstage: An den vier Weihnachtssamstagen (2., 9., 16. und 23. Dezember) ist ein Offenhalten von 6.00 bis 18.00 Uhr möglich.
Sämtliche Informationen zu den Öffnungszeiten wie auch zu Weihnachtsremuneration und Anhängeverfahren auf wko.at/stmk/handel bzw. unter http://tinyurl.com/yd7amv5f.

Von Veronika Pranger

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