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Öffis weiter auf großer Fahrt

Die Verbundlinie feiert ihren 25. Geburtstag. Mit einer umfassenden Reform und einem neuen Mann an der Spitze: Peter Gspaltl über seine Pläne.

Der Chemiker (55), Klima-, Umwelt- und Energieexperte sowie begeisterte Chili-Züchter war zuletzt bei LR Anton Lang für den öffentlichen Verkehr zuständig.
© Foto Fischer Der Chemiker (55), Klima-, Umwelt- und Energieexperte sowie begeisterte Chili-Züchter war zuletzt bei LR Anton Lang für den öffentlichen Verkehr zuständig.

54 steirische Verkehrsunternehmen verbinden heute auf 560 Strecken bzw. Linien die Steiermark mit Bus, Bahn und Bim. War dieser Siegeszug der „Öffentlichen“ vor 25 Jahren absehbar?

Gspaltl: Gestartet wurde das Projekt 1994 im Großraum Graz mit 40 Unternehmen und 260 Linien, bereits 1997 wurde das Verbundgebiet auf die gesamte Steiermark ausgedehnt. Ein Erfolgsrezept war sicher die Aufteilung der Steiermark in heute 70 (Tarif-)Zonen, für die ein Fahrschein gilt, egal, welche Unternehmen benutzt werden. Ein Weiteres sind die marktverträglichen Preise, für die Land Steiermark, Stadt Graz und Bund und kleine Gemeinden in die Tasche griffen haben. Heute steuern diese knapp 30 Millionen Euro für günstigere Tarife dazu. Die Weichen dafür hat mein Vorgänger Alfred Hensle mit seinem Team gestellt.

Wie weit spielt der Klimawandel den Öffis neue Fahrgäste in die Hände?

Gspaltl: Es gibt sicher Menschen, die ihre Mobilität aufgrund der Diskussionen rund um den Klimaschutz neu überdenken und umsteigen. Was wir sicher nicht machen, ist, mit dem erhobenen Zeigefinger um Fahrgäste zu werben. Wir wollen mit Angebot und Qualität punkten. 

Zur Verbundreform, was ist genau geplant? 

Gspaltl: Das ist ein Riesenprojekt, das im Jänner gestartet wurde und bis 2023 auf allen Linien im Verbund für frischen Fahrtwind sorgen wird. 

Was muss man sich darunter konkret vorstellen?

Gspaltl: Der ÖV wird für die gesamte Steiermark völlig neu geplant und in sogenannten Verkehrsbündeln ausgeschrieben. Das betrifft sowohl bestehende Linien, aber auch neue Verbindungen im Nahverkehr und im überregionalen Verkehr – Stichwort Pendler. Dabei ist uns die Abstimmung mit den Regionen und den Gemeinden besonders wichtig. Kurz zusammengefasst: Wir möchten der Verbundlinie einen neuen Qualitätsstempel verpassen, der Lust macht, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen. 

Haben kleine Unternehmen da überhaupt eine Chance, mitzubieten?

Gspaltl: Eine schwierige Frage. Wir schätzen die Pluralität, die Qualitätskriterien sind allerdings wohl nur durch den Schulterschluss der Kleinen mit den großen Unternehmen zu erfüllen. 

Wie sind Sie persönlich ­unterwegs?

Gspaltl: Ich wohne in Grambach und bin täglich mit den Öffis in 30 Minuten an meinem Arbeitsplatz in Graz und wieder retour. Ich genieße den Luxus, stressfrei pendeln zu können.  

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