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Obmann-Wechsel in Regionalstelle Graz

Nach über zehn Jahren im Amt übergab Sabine Wendlinger-Slanina die Obmannschaft an ihren Nachfolger Paul Spitzer.

Sabine Wendlinger-Slanina übergab das Zepter an den neuen Regionalstellenobmann Paul Spitzer.
© Foto Fischer Sabine Wendlinger-Slanina übergab das Zepter an den neuen Regionalstellenobmann Paul Spitzer (re.).

Rollentausch in der Grazer Regionalstelle: Aus Obfrau wird Obmann-Stellvertreterin und aus Obfrau-Stellvertreter wird Obmann. Am 6. November 2019 legte Sabine Wendlinger-Slanina nach 3.793 Tagen im Amt ihre Funktion als Obfrau der Grazer Regionalstelle nieder und hieß ihren Nachfolger und ehemaligen Stellvertreter Paul Spitzer als neuen Obmann willkommen. 
„Ich habe in den vergangenen Jahren glücklicherweise einiges erreichen können. Nun ist es aber Zeit für mich, beruflich kürzer zu treten und meinem Privatleben mehr Zeit einzuräumen“, so Wendlinger-Slanina. Trotzdem wird sie als Obmann-Stellvertreterin nach wie vor in der Regionalstelle präsent sein.

Besonders am Herzen lagen Wendlinger-Slanina stets die Themen Bildung sowie Verkehr und Erreichbarkeit. Daran möchte auch ihr Nachfolger anknüpfen: „Wir wollen hier noch sträker Impulsgeber sein und auch Anregungen geben. Anfang 2020 ist beispielsweise ein Enquete geplant, in der wir mögliche konkrete Mobilitätslösungen für Graz präsentieren werden“, so Spitzer. 

Wirtschaftsfreundlichkeit

Insgesamt legt der frischgebackene Obmann, der seit 2015 als Obfrau-Stellvertreter tätig war, großen Wert auf die Wirtschaftsfreundlichkeit der Stadt Graz. „Ziel muss es sein, dass nichts geplant oder umgesetzt wird, ohne vorher zu prüfen, ob und welche Auswirkungen es auf die Wirtschaft geben könnte“, so der Dachdeckermeister, der als Geschäftsführer im Familienbetrieb Spitzer tätig ist. Die Kommunikation zwischen Behördern, Politik und Wirtschaft soll künftig intensiviert und regelmäßige Treffen vereinbart werden. 

Der gebürtige Grazer und studierte Betriebswirt möchte vor allem eines: Den Wirtschaftsstandort Graz im globalen Wettbewerb noch attraktiver machen. „Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und werde meine Erfahrungen und mein Knowhow gerne zum Wohle der Grazer Wirtschaft einsetzen“, so der neue Regionalstellenobmann.

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