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Obersteirer hält weltweit die Pole Position in der Formel 1

Ob Formel 1-Rennen oder MotoGP-Event: Bei Ticketing und Security führt weltweit kein Weg an Christoph Ammann vorbei.

Formel-1-Profis unter sich (v.l.): Christoph Ammann mit Bernie Ecclestone
© GEPA pictures Formel-1-Profis unter sich (v.l.): Christoph Ammann mit Bernie Ecclestone

 Und wenn die Königsklasse in Spielberg Hof hält, steht Unternehmer Christoph Ammann ganz klar in der „Pole Position“ – und das tut er seit mehr als dreißig Jahren.

Doch zurück zum Anfang: Mit dem Renn-Virus infiziert hat sich Ammann bei der Österreichring-Eröffnung 1969, als er seinem Vater half, Bier an die Stände zu liefern. „Als Teenager habe ich mich reingeschmuggelt, um Autogramme von den Fahrern zu ergattern“, schmunzelt er. Heute wäre das nicht mehr möglich. Und der Grund dafür ist er selbst, wohlgemerkt. Denn Ammann sorgt seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten dafür, dass Ticketing und Einlasskontrollen bei Formel-1- und MotoGP-Events rund um den Globus perfekt organisiert sind. „Zuvor war alles ein Kuddelmuddel. 1987 habe ich das Ticketsystem auf völlig neue Beine gestellt“, erzählt er. Zu Hilfe kam ihm hier Bernie Ecclestones Ärger darüber, dass zu viele aufgrund von Freunderlwirtschaft oder unzureichenden Kontrollen einfach so in die Renngelände gekommen sind: „Obwohl nur 20 Prozent der Karten für eine Tribüne verkauft wurden, war diese beim Rennen rappelvoll.“

Familientreffen am Ring 

Ammanns Konzept kam an – nicht nur bei Ecclestone – und setzt bis heute den Benchmark. Vom Grand Prix in Kanada über Spa und Monte Carlo bis nach Bahrain: Wenn sich die Zuschauerränge füllen, kommen die Karten dafür mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit über Ammanns Ticketzwischenhandelsunternehmen „Grand Prix Tickes“. Und in Sicherheitsfragen gibt er mit „CAM Security Management“ (das seit zwanzig Jahren besteht und das mittlerweile von seinem Neffen geführt wird) ebenso weltweit den Ton an. „In Spielberg sind wir dieses Mal mit rund 350 Leuten dabei“, verrät Ammann, der mit zahlreichen Rennsportgrößen auf Du und Du steht und der mit Gerhard Berger mobil gemacht hat, um den Grand Prix wieder nach Österreich zu holen.

Aber nicht nur deshalb bleibt der große Preis von Österreich für ihn – der heuer „nur“ 16 von 21 Formel-1-Stationen mitmacht – etwas Besonderes: „Wenn man so viele Jahre lang mit dem Renntross durch die Welt tingelt, dann wächst man zusammen. Wenn sich diese ,Familie‘ dann bei dir im Garten trifft, dann ist das einfach toll.“


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