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Notrufeinrichtungen: Rasche Hilfe über die orange Säule

4.200 Notrufeinrichtungen entlang des hochrangigen Straßennetzes in Österreich signalisieren Autofahrern sichtbar, dass auf Knopfdruck rasch Hilfe kommt.

Notrufeinrichtung
© Hieronymus Ukkel, stockadobe Notrufeinrichtungen entlang der Straßen sorgen für rasche Hilfe.

Auch im Handyzeitalter sind Notrufsäulen unverzichtbar, wie 25 Notrufe beweisen, die täglich in den Asfinag-Zentralen eingehen. Ob im Tunnel oder im Freiland, modernste Technik sorgt dafür, dass alle Hilferufe mit wenigen und einfachen Handgriffen abgesetzt werden können. Durch die automatisch mitgeschickten Infos kommt die Hilfe zielgerichtet und vor allem rasch an. Um auch Menschen mit Hörbeeinträchtigung den Kontakt zu ermöglichen, bietet die Asfinag eine Verbindung über SMS an. Wie das funktioniert? Auf den Säulen befindet sich ein QR-Code. Wird dieser aktiviert, geht ein automatisch generierter Text via SMS in der Zentrale ein. Aber auch ohne Aktivierung des Codes kann ein Text an die auf der Säule angegebene Rufnummer gesendet werden. Für das Design hat die Asfinag mit dem Gehörlosenverband zusammengearbeitet. 

Alle Säulen sind direkt mit den Zentralen verbunden, die sieben Tage die Woche rund um die Uhr besetzt sind. Im Falle eines Stromausfalls werden die Notrufeinrichtungen über Solarstrom versorgt. Das technisch höchst innovative  Notrufsystem ermöglicht auch die Parallel-Annahme mehrerer, gleichzeitig eingehender Notrufe. Dadurch ist sichergestellt, dass Hilfe aufgrund besetzter Leitungen nicht verzögert wird. 

Nahtlose Hilfskette

Die Asfinag-Mitarbeiter in den Überwachungszentralen können Hilferufe auch direkt weiterleiten, an Feuerwehr, Polizei, Rettung, aber auch an Pannendienstorganisationen wie ARBÖ oder ÖAMTC. Bei Bedarf ist es möglich, per Mausklick auch Sprachnachrichten in einen Tunnel zu schicken, bzw. kann auch via UKW-Funk mit den Autofahrern im Tunnel Kontakt aufgenommen werden, um zum Beispiel vor Hindernissen zu warnen oder darüber zu informieren, wann Hilfe kommt bzw. welche Maßnahmen von den betroffenen Fahrzeuglenkern zu setzen sind. 

Notrufnummer 122: 1992 wurde der europaweit gültige Notruf eingeführt, um eine einheitliche Nummer in allen EU-Mitgliedsstaaten  verfügbar zu machen. Die Rufnummer 112 gilt auch, wenn eine Säule nicht funktioniert.


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