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Noch nie gab’s so viel Geld für die Forschung

Erstmals haben die steirischen Hochschulen die 200-Millionen-Euro-Marke an Mitteln aus Wirtschaft und Forschungsförderung überschritten. Hier das Exklusiv-Ranking im Detail:

202,4 Millionen Euro haben die steirischen Universitäten und Fachhochschulen im Vorjahr mit Forschungsaufträgen eingenommen – das ist ein Plus von 2,2 Prozent und neuer Rekord.
© die Industrie.at/ Matthias Kniepeiss 202,4 Millionen Euro haben die steirischen Universitäten und Fachhochschulen im Vorjahr mit Forschungsaufträgen eingenommen – das ist ein Plus von 2,2 Prozent und neuer Rekord.

78,9 Millionen:  TU Graz bleibt F&E-Kaiser

Seit Jahren unangefochten auf Platz eins des Rankings steht die TU Graz. Sie kann auch für das Jahr 2018 auf eine beachtliche Summe verweisen: Denn mit einem Plus von 11,9 Prozent (!) konnten die Drittmittelerlöse von 70,5 Millionen Euro (2017) auf 78,9 Millionen gesteigert werden. Rund ein Drittel des Gesamtbudgets von 237,8 Millionen stammt also aus Wirtschaftskooperationen oder der Forschungsförderung. Rektor Harald Kainz: „Die enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie ist ein Markenzeichen der TU Graz. Es zählen Partnerschaften mit regionalen KMU genauso wie jene mit internationalen Konzernen.

50,3 Millionen für die Med Uni Graz

Über einen Zuwachs bei den Drittmittel-erlösen freut sich auch die Med Uni Graz, die wie schon in den Jahren zuvor Platz zwei im Ranking verteidigt. 2017 lukrierte man 49,4 Millionen Euro aus externen Geldern, im Vorjahr waren es 50,3 Millionen. „Mit einer Steigerung von fast einer Million konnte an der Med Uni Graz erstmals ein neuer Höchststand erzielt werden“, erklärt Rektor Hellmut Samonigg und betont: „Dank der externen finanziellen Unterstützung können vor allem im Bereich Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften zukunftsweisende Forschungsvorhaben realisiert werden.“

31,8 „Mille“ für die Montan-Uni

Platz drei geht auch im diesjährigen Ranking wieder an die Montan-Universität in Leoben: Die Werkstoff-Spezialisten aus der Obersteiermark konnten im Vorjahr 31,8 Millionen Euro an Drittmitteln einwerben. Rektor Wilfried Eichlseder betont: „Der hohe Drittmittelanteil am Budget der Montanuniversität zeigt die Bedeutung der montanistischen Fachgebiete für die Industrie und ist uns ein Ansporn für die Weiterentwicklung unserer Universität.“  Dass man hier den richtigen Weg verfolgt, bestätigen alljährliche Spitzenplatzierungen der Fachgebiete in globalen Universitätsrankings und Umfragen.

30,8 Millionen für die Karl- Franzens-Uni

Ein Plus kann auch die Karl-Franzens-Universität Graz vermelden: Im Vorjahr wurde bei den Einnahmen aus F&E-Projekten mit 30,8 Millionen Euro eine magische Grenze geknackt. „Mit Hilfe dieser Gelder kann die Universität Graz ihre Forschungsstärken, wie zum Klimawandel und zum gesunden Altern, weiter ausbauen sowie junge Wissenschafter fördern“, erklärt Rektorin Christa Neuper. „Wir wollen Dissertanten verstärkt eine Anstellung bieten, um sie durch die finanzielle Absicherung bei der Doktorarbeit zu unterstützen.“ Das Gesamtbudget der Uni Graz betrug im Vorjahr 232,5 Millionen Euro.

6,54 Millionen für die FH Joanneum

Nach oben zeigen auch die Pfeile bei den Drittmitteln der FH Joanneum. Nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2017 mit 6,49 Millionen Euro konnte man im Vorjahr erneut ein Plus erzielen: Die Drittmittelerlöse stiegen hier auf 6,54 Millionen Euro an. „An der FH Joanneum wird Forschung und Entwicklung auf höchstem Niveau betrieben, um zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung und Lösung komplexer Probleme beizutragen“, so Rektor Karl Peter Pfeiffer. „Sie stärken nicht nur die Innovationskraft und das Know-how unserer Hochschule, sondern auch den Wirtschafts- und Forschungsstandort Steiermark.“

2,6 Millionen für die FH Campus 02

Der Drittmittelanteil hat 2018 auch an der FH Campus 02 zugelegt: Hier weist man ein Plus von 100.000 Euro auf 2,6 Millionen Euro aus, was 23,4 Prozent des Gesamtbudgets entspricht. „Uns geht es nicht nur darum, über unsere Studierenden und Absolventen innovatives Wissen in die Unternehmen zu transferieren, sondern auch direkt in F&E-Kooperationen an neuen Entwicklungen in der Wirtschaft mitzuwirken“, so Kristina Edlinger-Ploder, Rektorin der FH Campus 02. „Diese Zusammenarbeit stärkt auch die budgetären Möglichkeiten der Fachhochschule für Investitionen in die angewandte Forschung und Entwicklung.“

1,44 Millionen für die Kunst- Uni Graz

Auch die Kunstuniversität Graz kann auf eine positive Entwicklung ihrer Drittmittelbilanz verweisen: Gegenüber 2017 wuchsen diese von 1,34 Millionen auf 1,44 Millionen Euro an. Werden alleine Drittmittel aus der Wirtschaft gezählt, beläuft sich der Betrag auf rund 215.000 Euro. „Klein, aber äußerst produktiv ist unser Forschungsbereich, der auch heuer wieder auf eine sehr positive Entwicklung der eingeworbenen Drittmittel verweisen kann“, so Vizerektor Eike Straub, der auf eine interessante Entwicklung aufmerksam macht: „Gesellschaftspolitisch brisante Themen werden zunehmend durch Fonds privater Unternehmen getragen.“

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