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Neustart nach Corona mit schmucker Innovation

Eva-Maria Heller startet mit einer speziellen Schatulle für Grandln und kleine Jagdtrophäen wieder durch. „Krisen kann man nur bewältigen, wenn man Mut und Vertrauen hat“, so die Inhaberin der Grazer Gold- und Silberschmiede.

Eva-Maria Heller in ihrem Geschäft
© Heller Eva-Maria Heller präsentiert in ihrer Grazer Gold- und Silberschmiede ein besonderes "Kästchen" für jagdaffine Kunden.

Seit 2015 führt Eva-Maria Heller die gleichnamige Gold- und Silberschmiede (ehemals Koss) am Grazer Färberplatz. Damit hat sie sich nach vielen Jahren im mittleren und höheren Management bei internationalen Unternehmen ihren eigenen Traum von der Selbständigkeit erfüllt, erzählt sie: „Ich komme aus einer Unternehmerfamilie und es war immer mein Wunsch, etwas Eigenes zu verwirklichen. Über die WKO-Nachfolgebörse habe ich mein persönliches ,Schmuckstück‘ gefunden.“ 

Viereinhalb Jahre voller unternehmerischer Leidenschaft steckten in ihrer feinen Manufaktur, als Corona auch hier plötzlich für Stillstand sorgte. „Ich bin kein Mensch, der die Flinte schnell ins Korn wirft. Denn wenn man Vertrauen hat, dass es weitergehen wird, wenn man den Mut aufbringt, gerade in Krisen nach neuen Wegen zu suchen, dann schafft man es auch“, betont Heller.  

Innovation für Jagdtrophäen 

Und genau das hat sie getan –  und forciert nun eine im wahrsten Sinne des Wortes "schmucke" Innovation, die jagdaffine Herzen höher schlagen lässt. „Die Grandlbox ist eine einzigartige, handgefertigte Holzkassette zur Aufbewahrung und Präsentation der Eckzähne vom Hirsch – die sogenannten Grandln. Es ist eine sehr alte Tradition, diese als Trophäen zu sammeln bzw. daraus auch Schmuck als besondere Ehre für die Liebste anfertigen zu lassen“, erklärt Heller.

Aber auch Federn, Hauer oder Borsten werden von Jägern gerne als Erinnerung aufbewahrt, „meist kullert das dann alles aber irgendwo in Schubladen oder Gläsern herum“, so Heller. Deshalb habe sie auch die Grandlbox entwickelt und lässt diese von einem regionalen Tischler produzieren. „Die Resonanz darauf war schon vor Corona gut, jetzt aber nutze ich den Neustart, um vor allem die erweiterte Premiumversion dieser besonderen Kassette in den Fokus zu rücken – unter anderem im virtuellen Schaufenster.“   

Und die Unternehmerin ist positiv gestimmt, dass auch vor den echten Schaufenstern bald schon wieder reichlich Passanten flanieren und gustieren werden: "Seit Pfingsten hat sich die Lage deutlich gebessert, die Menschen sind verstärkt in der Stadt unterwegs. Und wir Händler freuen uns, unsere Kunden wieder persönlich begrüßen zu dürfen."


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