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Neuregelungen bei Provision

Seit 1. Jänner 2017 gelten neue Bestimmungen bei Fixum und Provision im Handel. Die Details wurden nun konkretisiert und transparenter gestaltet.

Die Bestimmungen vom 1. Jänner 2017 für Provisionen und Fixum wurden jetzt konkretisiert.
© Antonioguillem - Fotolia Die Bestimmungen vom 1. Jänner 2017 für Provisionen und Fixum wurden jetzt konkretisiert.

Provisionen sind ein Anreiz für Mitarbeiter, ein höheres Einkommen, als der Kollektivvertrag vorsieht, zu erreichen. Seit Jahresbeginn gibt es deshalb im heimischen Handel eine neue Möglichkeit zur Entlohnung. War das Gehaltsmodell „Fixum und Provision“ bisher nur sogenannten „Reisenden und Platzvertretern“ vorbehalten, steht diese Variante nun allen Handelsangestellten offen. Doch neue Regeln bringen auch immer viele Fragen mit sich: Deshalb wurden die mit 1. Jänner 2017 in Kraft getretenen Bestimmungen zur Auszahlung von Fixum und Provision nun von den Sozialpartnern konkretisiert und transparenter formuliert.

Zusammengefasst bedeutet diese Neuregelung eine Erleichterung für die Unternehmer. Sie können wesentlich flexiblere Verträge mit ihren Angestellten gestalten“, erklärt dazu Isabella Schachenreiter-Kollerics, Rechtsexpertin im Handel der WKO Steiermark. Generell gilt nun für Angestellte ab der Beschäftigungsgruppe 2, dass das Fixum mindestens 75 Prozent des kollektivvertraglichen Mindestgehalts betragen muss. „Die Provisionsregelung kann mit Einverständnis des Mitarbeiters auch abgeändert werden. Insgesamt müssen diese Angestellten natürlich monatlich 100 Prozent des kollektivvertraglichen Mindestgehalts erhalten“, so Schachenreiter-Kollerics. Monatlich ist dem Mitarbeiter verpflichtend eine detallierte Provisionsabrechnung vorzulegen, ergänzt die Expertin, „und ebenso ist die Nutzung der Provisionsregelung einer höheren Beschäftigungsgruppe zulässig“

Alle Details zur Neuregelung bei Fixum und Provision im Handel auf: http://tinyurl.com/k5yhjf2

Von Veronika Pranger

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