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Neuer Kollektivvertrag für IT

Seit 1. Jänner ist für die IT-Branche ein neuer Kollektivvertrag in Kraft: Welche Änderungen er für die Unternehmen bringt.

Die KV-Mindestgehälter werden um durchschnittlich 2,85 Prozent erhöht.
© StockAdobe - eventyfour Die KV-Mindestgehälter werden um durchschnittlich 2,85 Prozent erhöht.

Im Dezember konnte nach fünf langen und intensiven Verhandlungsrunden ein neuer Kollektivvertrag für die IT-Branche abgeschlossen werden. Im Rahmenrecht kommt es dabei zu einer Erhöhung der anrechenbaren Karenzzeiten, gleichzeitig sind künftig weniger Vordienstzeiten bei Neueinstellungen zu berücksichtigen.
Die KV-Mindestgehälter werden um durchschnittlich 2,85 Prozent erhöht. Die „Ist-Gehaltssumme“ ist mit Wirkung spätestens 1. Juli 2019 um 2,8 Prozent zu erhöhen. Die Lehrlingsentschädigungen werden neu festgelegt und im Schnitt um 6,82 Prozent erhöht. Außerdem gibt es auch bei den Zulagen ein Plus von 2,85 Prozent zu berücksichtigen. Die anrechenbaren Vordienstzeiten sind künftig im Ausmaß von maximal fünf (statt bisher sieben) Jahren zu berücksichtigen, sofern diese in den letzten sieben Jahren vor Beginn des Arbeitsverhältnisses erbracht wurden – also gilt die Regel „Fünf Jahre in den letzten sieben Jahren“.
Bei den Karenzzeiten werden die ab 1. Jänner 2019 begonnenen Karenzen gemäß MSchG, CKG oder Hospizkarenzen im Ausmaß von maximal 22 Monaten angerechnet. Dies gilt für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, die Bemessung der Kündigungsfrist, das Urlaubs-ausmaß und die Vorrückung. Karenzen, die bereits nach der alten Regelung anzurechnen waren, sind im Gesamtausmaß von 22 Monaten zu berücksichtigen und stehen daher nicht zusätzlich zu.

Alle weiteren Infos unter www.ubit.at

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