th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Ab sofort gelten neue Regeln beim Auszeichnen von Preisen

Die Änderungen im Preisauszeichnungsgesetz sind in Kraft: Werden Produkte ermäßigt, ist der vorherige niedrigste Preis anzugeben.

Preisschild - Rabatt
© StockAdobe_redaktion93 Bei Sonderaktionen, Rabatten und Co. gelten neue Vorschriften bei der Preisauszeichnung.

Rabatte, Ermäßigungen, Sale und Sonderaktionen: Bei Preisreduzierungen von Artikeln gilt es ab sofort neue Bestimmungen einzuhalten. Das besagt das „Zweite Modernisierungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz“ – MoRUG II –, das mit 20. Juli in Kraft trat. „Eigentlich wären die entsprechenden EU-Vorgaben bereits mit Ende Mai in nationales Recht umzusetzen gewesen, doch da Österreich hier in Verzug war, tritt das Gesetz nun ohne weitere Übergangsfristen in Kraft“, erklärt Isabella Schachenreiter-Kollerics, Rechtsexpertin der Sparte Handel. 

Insbesondere Artikel 2 zur „Änderung des  Bundesgesetzes über die Auszeichnung“ sei für Händler wesentlich, so Schachenreiter-Kollerics. „Werden bei Sachgütern Preisermäßigungen in Beträgen oder in Prozenten bekanntgegeben, haben Unternehmer auch den vorherigen niedrigsten Preis anzugeben, der zumindest einmal innerhalb eines Zeitraums von 30 Tagen vor der Anwendung der Preisermäßigung in demselben Vertriebskanal verlangt wurde. Im Falle einer schrittweise ansteigenden Preisermäßigung ist der vorherige Preis der nicht ermäßigte niedrigste Preis im Sinne des ersten Satzes vor der ersten Anwendung der Preisermäßigung“, so der Gesetzestext. 

Ausnahme: Verderbliches

Sind Sachgüter weniger als 30 Tage am Markt, so haben Unternehmer den niedrigsten Preis anzugeben, der „innerhalb des Zeitraums, in dem sich das Sachgut auf dem Markt befindet, zumindest einmal in demselben Vertriebskanal verlangt wurde“, betont Schachenreiter-Kollerics.

Ausgenommen hiervon sind schnell verderbliche Sachgüter oder Waren mit kurzer Haltbarkeit, wenn eine Preisermäßigung aufgrund des Ablaufs der Mindesthaltbarkeit erfolgt.


Tipp!

Die Verlautbarung im Detail: https://bit.ly/3z2BpkJ – Weitere Informationen dazu unter rechtsservice@wkstmk.at


Das könnte Sie auch interessieren

Betreuer hält die Hände eines zu Pflegenden.

Unwürdiger Finanzstreit auf dem Rücken der Pflegeheime

Die strengen Covid-19-Besuchsregeln haben Mehrkosten von rund 2,5 Millionen Euro in Pflegeheimen verursacht. Jetzt droht Finanzierungsstreit. mehr

Umgestürzter Baum liegt auf Auto.

Vorsorgen für den Fall der Fälle

Sturm, Hagel, Regengüsse, Erdrutsche: Mit steigender Unwetterhäufigkeit stellt sich immer öfter die Frage, wie Unwetterschäden gedeckt sind. mehr

Elin Motoren

Auch nach 130 Jahren läuft der Weizer Motor auf Hochtouren

Elin Motoren feiert 130-jähriges Jubiläum und zieht den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte an Land.  mehr