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Nationalrat erleichtert Kapitalbeschaffung für KMU

Die Kapitalbeschaffung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) soll durch eine Stärkung des Dritten Marktes erreicht werden – der Nationalrat hat nun eine dementsprechende Änderung im Aktiengesetz durchgesetzt.  

Kleinen und mittleren Betrieben soll die Kapitalbeschaffung künftig erleichtert werden – das hat der Nationalrat beschlossen.
© AdobeStock_317100 Kleinen und mittleren Betrieben soll die Kapitalbeschaffung künftig erleichtert werden – das hat der Nationalrat beschlossen.

Die Kapitalbeschaffung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) soll durch eine Stärkung des Dritten Marktes erleichtert werden. Der Nationalrat verabschiedete am Mittwoch mit den Stimmen der Regierungsparteien und der NEOS entsprechende Änderungen im Aktiengesetz, durch die auch nicht börsennotierten Gesellschaften die Möglichkeit der Verwendung von Inhaberaktien eröffnet wird.

Mit der Gesetzesänderung ist der regulatorische Weg frei für das von der Wiener Börse geplante neue Marktsegment "direct market" für kleine und mittelgroße Aktiengesellschaften. Am 21. Jänner sollen laut Wiener Börse die neuen Marktsegmente "direct market" und "direct market plus" starten und den derzeitigen "mid market" ablösen.

Um Zugang zum "direct market" zu haben, muss ein Unternehmen eine Aktiengesellschaft (AG) sein und laut Börse eine Aktionärszahl im "niedrigen zweistelligen Bereich" vorweisen. Beim "direct market plus" kommen weitere Voraussetzungen dazu, unter anderem ein veröffentlichter Jahresabschluss, ein Halbjahresbericht, die Veröffentlichung eines Unternehmenskalenders im Internet und Begleitung des Unternehmens durch einen Capital Market Coach. Laut Börse-Chef Christoph Boschan zeigten konkrete Absichtserklärungen von Unternehmen den bestehenden Bedarf an einem derartigen Segment.

Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) erwartet von der Novelle wichtige Impulse für kleine und mittlere Unternehmen: "Mit der Öffnung des 'Dritten Markets' für KMU fördern wir Inlandsinvestitionen, sichern Arbeitsplätze und setzen absolut eigenkapitalstärkende Initiativen, die für weiteres Wachstum sorgen", so Löger. "Die Öffnung des Dritten Markets an der Wiener Börse für Klein- und Mittelunternehmen ist ein wichtiger Schritt, damit sich diese neues Kapital holen können", zeigte sich auch der freiheitliche Finanzsprecher Hermann Brückl erfreut.

Die SPÖ sieht laut Aussendung einen Rückschritt, da der Handel mit Inhaberaktien seinerzeit als Mittel im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung eingeführt worden war. Das Aktienforum begrüßt die Öffnung des Dritten Markets für Inhaberaktien und sieht die Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung durch andere Gesetzesvorhaben gesetzt.

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