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Nachwuchs sichert Investitionen ab

Rund 15.000 Sprösslinge werden jährlich in den Schischulen pistenfit gemacht. Kleine Schigebiete leisten viel Aufbauarbeit.Wir haben uns umgehört.

Die kleinen Schigebiete vor der Haustüre sind unverzichtbare „Lehrstätten“ für den Schinachwuchs der Zukunft
© ©Steiermark Tourismus - ikarus.cc Die kleinen Schigebiete vor der Haustüre sind unverzichtbare „Lehrstätten“ für den Schinachwuchs der Zukunft

Hätte Wilhelm Kraml, Ausbildungsleiter der weiß-grünen Schi-und Snowboardlehrer im Auftrag der Landesregierung, einen Wunsch frei, dann gäbe es in jeder Gemeinde einen Schlepplift: „Wir brauchen die kleinen Strukturen, um der Wirtschaft den Schinachwuchs zuzuspielen. Es gibt ja auch in fast jeder Kommune ein Schwimmbad.“ 350 Schi- und Snowboardlehrer wurden heuer ausgebildet, viele punkten mit einer Zusatzqualifikation für die Ausbildung von Kindern, die sich schon ab drei Jahren für den Pistenspaß begeistern lassen. „Nur wenn Nachwuchspflege betrieben wird, dann werden sich millionenschwere Investitionen in die Infrastruktur des Wintersports auch in Zukunft rechnen“, ist sich Kraml sicher, der den kleinen Liftbetreibern in der Steiermark den Rücken stärken möchte: „Wir brauchen Pisten und Lifte zu leistbaren Preisen vor der Haustüre, die man auch stundenweise frequentieren kann. Ich verstehe, dass nicht alle Eltern das Geld haben, um den großen Winterurlaub zu buchen.“

Eine Tatsache, die auch Markus Wagner, Juniorchef vom Pirstingerkogellift auf der Sommeralm, nur bestätigen kann: „Die Zwei- und Drei-Stunden-Karten sind bei uns der Verkaufshit. Die Eltern kommen mit den Kindern am Vormittag, zu Mittag fahren sie zum Essen nach Hause, am Nachmittag gehts wieder auf die Piste.“ Rund 200 Kinder machen bei ihm die ersten Schritte im Schnee „das Weihnachtsgeschäft war aufgrund der super Schneelage sensationell gut“. Vom perfekten Feriengeschäft spricht auch Günther Essenko, Geschäftsführer der Lifte auf der Bürgeralm, bei dem Sprösslinge aus Bruck/Mur, Kapfenberg, Aflenz und Thörl ab dem Jahrgang 2002 und jünger eine Gratis-Saisonkarte bekommen. Das beste Geschäft seit 1998 bilanziert auch David Hammerl, Geschäftsführer der Wenigzeller Schilifte. In den Schischulen vor Ort lernen bis zu 1.000 Knirpse pro Saison den richtigen Schwung und frequentieren damit auch die Lifte. „Jetzt kommen die Kindergartenkinder, um bei Tageskursen pistenfit gemacht zu werden.“ Auch Thomas Gauss, der den Mittermoarlift am Gaberl wieder wachgeküsst hat, spricht von einer perfekten ersten Schisaison: „Kinder bis 14 Jahre fahren bei uns in Begleitung Erwachsener gratis. In unserer Schischule bilden wir jährlich rund 200 Knirpse aus.“  

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