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Muskelkater statt Katerfrühstück

Das Thema Alkohol wird in der Grünen Mark zum großflächigen Thema. Den Jugendschutz heften sich vor allem die Tankstellenbetreiber auf ihre Fahnen.

Ein starkes Trio: H. Pfleger (Mi.) mit M. Wünsch (Stmk. LReg.) und Deeskalationstrainer R. Frühwirth (re.)
© Helmut Lunghammer Ein starkes Trio: H. Pfleger (Mi.) mit M. Wünsch (Stmk. LReg.) und Deeskalationstrainer R. Frühwirth (re.)

„Muskelkater statt Katerfrühstück“ – unter diesem Motto macht die Fachgruppe der Garagen-, Tankstellen- und Serviceunternehmen mobil, um den Umgang mit Alkohol und vor allem die Abgabe an Jugendliche noch kompetenter anpacken zu können. 

Und das mit tatkräftiger Unterstützung der Steiermärkischen Landesregierung, die einen Aktionsplan zum Thema „Alkoholprävention“ initiiert hat, der vom Gesundheitsfonds (Bianca Heppner, Petra Wielender) umgesetzt wird. „Wir bieten nicht nur den Tankstellen, sondern auch Gastronomie und Handel Seminare an, in denen Chefs und Mitarbeiter lernen, wie man Jugendliche auf Altersgrenzen aufmerksam macht, ohne die Aggression zu schüren, aber auch wie man alkoholisierte Erwachsene davon abhält, zum nächsten Glas zu greifen oder sich sogar ins Auto zu setzen.“ Den Tankstellenbetreibern stellt Heppner ein erstklassigen Zeugnis aus: „Sie waren die Ersten, die ein Seminar gebucht haben, und nehmen Jugendschutz schon seit langem unglaublich ernst.“ So liegen an den Verkaufstheken unter anderem eigene Alterskontrollscheiben auf, mit denen Mitarbeiter blitzschnell das Alter der jungen Kundschaft aufgrund ihrer (eigenen) Angaben überprüfen können. 

Fachgruppenobmann Harald Pfleger ist ein unermüdlicher Motor, der sich und seine Branchenkollegen mit viel persönlichem Einsatz für den Jugendschutz stark macht. „Es ist für uns ganz selbstverständlich, die Jugend zu schützen und den richtigen Umgang mit ihnen auch zu lernen.“ Das Seminar des Gesundheitsfonds legt Pfleger als Vorreiter allen Unternehmern in Gastronomie und Handel ans Herz: „Chefs und Mitarbeiter werden nicht nur fit gemacht was die gesetzlichen Bestimmungen betrifft, sondern lernen von einem eigenen Deeskalationstrainer auch, wie man mit Aggressionen richtig umgeht.“ Dann, wenn kein Alkohol über die Theke wandert, weil der Kunde entweder zu jung oder, was laut Pfleger gar nicht so selten vorkommt, wenn Erwachsene zu betrunken sind.

Schulung in Jugendschutz und Deeskalation für Tankstellen, Gastronomie und Handel 

Termine: Donnerstag, 26. April, und Freitag, 4. Mai, 9.00–13.00 Uhr.

Anmeldung per E-Mail monika.karner@stmk.wifi.at oder telefonisch unter der Nummer 0316/602-355.

Vortragende: M. Wünsch, Verfasser des Stmk. Jugendgesetzes, Landesregierung, und R. Frühwirth, Trainer.


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