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Müller-Wissen zu immateriellem Unesco-Kulturerbe geadelt

Drei Schwestern betreiben mit viel Herzblut die Berghofer-Mühle in Fehring – und haben die Aufnahme ihres Handwerks in das Unesco-Kulturerbe erreicht.

Panoramaansicht Berghofer-Mühle
© Berghofer Aktuell gibt es in Österreich noch 93 Mühlen, 22 davon in der Steiermark. Im Bild: die Berghofer-Mühle

Drei Schwestern, eine Leidenschaft: Diana, Liane und Isabella Berghofer haben der alten Öl- und Getreidemühle in Fehring – urkundlich erstmals erwähnt im 12. Jahrhundert –  neues Leben eingehaucht. Eine Mühlenschule, ein Hofgarten und ein eigener Laden wurden installiert, sogar einen eigenen Online-Shop gibt es. Daneben kümmert sich das Trio mit weiteren sechs Mitarbeitern um das Kerngeschäft, die alte Mühle. Wobei sie auch hier mit Spezialmehlen und Backmischungen neue Kundenschichten erschließen. „Um die alte Mühle zu bewahren, muss man neue Wege beschreiten, um am Puls der Zeit zu bleiben“, so das Credo der drei Schwestern.

Die Kunst der Müllerei wird hochgehalten

Um das Wissen der Handwerksmüller auch nach außen hin sichtbar zu machen, haben sich die Schwestern – in Kooperation mit zwei weiteren Mühlen – nun auch erfolgreich um die Aufnahme des Müllerhandwerks ins nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturguts der Unesco in Österreich bemüht: Mit Brief und Siegel wurde damit eines der ältesten Handwerke nun zum Kulturerbe geadelt. „Das ist eine enorme Wertschätzung für die Branche und das Wissen, das wir seit Jahrhunderten weitergeben“, freut sich Liane Berghofer. „So wird die Kunst der Müllerei auch weiter hochgehalten.“

Aktuell gibt es in Österreich noch 93 Mühlen, 22 davon in der Steiermark.



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