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Mobilitätswirtschaft ist voll in Fahrt

Transport und Verkehr freuen sich über erstklassige Konjunkturdaten für das erste Quartal. Auch in der Steiermark.

Busse
© Aung Myint Myat, Fotolia Eigene Mautkategorie für Busse soll ihrer Umweltfreundlichkeit Rechnung tragen.

Die Ergebnisse der Konjunkturerhebung der heimischen Mobilitätswirtschaft im ersten Quartal 2018 stimmen die Branche positiv. Die Geschäftslage der vergangenen drei Monate wird – parallel zur Nachfrage – positiv bewertet. Als „zumindest ausreichend“ bezeichnen mehr als acht von zehn Befragten ihren aktuellen Auftragsbestand. Ein Wert, der seit zehn Jahren nicht mehr so zufriedenstellend war. Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr: „Die befragten Unternehmen haben in den vergangenen drei Monaten die Anzahl ihrer Mitarbeiter deutlich erhöht. Wir haben aber, wie alle Branchen, große Probleme, gute Mitarbeiter, vor allem Fahrer, zu finden.“ Vergangenes Jahr ist laut Klacska die Transportwirtschaft kräftig gewachsen: 2017 wurden österreichweit nicht weniger als 2.026 Unternehmen gegründet. „Eine Rekordzahl innerhalb der letzten zehn Jahre.“Auch die internationalen Zahlen bestätigen die österreichische Entwicklung: Der Containerumschlag-Index erreicht im Jänner seinen bisherigen Höchststand und ist im Februar nur leicht zurückgegangen. Seit Mitte 2016 befindet er sich auf Höhenflug, was auf einen weiterhin sehr kräftigen Welthandel hinweist. 

Die Zahl der Neuzulassungen von schweren Lkw und Sattelzugfahrzeugen ist 2017 um 2,6 Prozent auf 8.186 Fahrzeuge gestiegen. Im Vergleich mit dem EU-Schnitt und den Ländern der Vergleichsgruppe stellt das eine durchaus gute Entwicklung dar, auch wenn die Neuzulassungen in den ersten beiden Monaten 2018 um sechs Prozent zurückgegangen sind.

Eigene Bus-Mauttarife

Die Zahl der Neuzulassungen von Bussen erreichte 2017 mit 1.244 Fahrzeugen (plus 19 Prozent) einen neuen Höchstwert. „Busse stellen ein modernes und ressourcenschonendes Verkehrsmittel dar“, betonte Klacska und forderte mit Nachdruck eine eigene Mautkategorie für Busse, „die dem umweltfreundlichen Beitrag dieser Personenbeförderer endlich Rechnung trägt“. Alfred Ferstl, der weiß-grüne Spartenobmann, kann den positiven Bericht auch für die Steiermark, allerdings mit einem Wermutstropfen, nur bestätigen: „Wir sind mit hohem Tempo unterwegs, das nur durch den drohenden Facharbeitermangel gebremst werden kann.“ Ferstl fürchtet, dass die Wirtschaft nicht mehr bedient werden kann, wenn nicht genug Fahrer zur Verfügung stehen. „Die Bürokratie – unter anderem familienfeindliche Ruhezeiten und das schlechte Image des Berufes, spielen uns auf der Suche nach Mitarbeitern ganz schlechte Karten in die Hand, daran müssen wir mit Nachdruck arbeiten.“ 

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