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"Die Mitarbeiterinnen freuen sich auf die Kunden im Geschäft"

Unter dem Namen „Dolce Moda“ führt Martina Palz sechs Mode-Stores – ganz bewusst in den regionalen Bezirksstätten und Marktgemeinden. „Jeder Ortskern lebt von den Unternehmen. Wenn der Handel und die Gastwirtschaft hier aussterben, stirbt auch der Ort.“ Deshalb setzt sie gerade jetzt nach dem Corona-Shutdown auf die treue Kundschaft.

Martina Palz im Modegeschäft.
© Palz Martina Palz führt unter dem Namen "Dolce Moda" sechs Stores in den steirischen Regionen.

Mureck, Leibnitz, Bad Radkersburg, Weiz, Feldbach und Gnas – die Route der Grazer Unternehmerin Martina Palz wäre lange, wenn sie alle ihre „Dolce Moda“-Stores auf einmal besuchen wollte. „Aber ich habe Gott sei Dank aber die besten Mitarbeiterinnen, die die Geschäfte wunderbar am Laufen halten“, erzählt Palz. Natürlich habe der Corona-Shutdown auch bei ihr für Stillstand gesorgt, „von einem Superhoch zum Jahresstart ist alles ins Bodenlose gefallen“. Doch Aufgeben sei ein Wort, dass sie nicht kenne –  Instagram und Facebook wurden kurzerhand zum stärkeren Bewerben des seit zwei Jahren bestehenden kleinen Online-Shops und vor allem fürs „Gustomachen“ der bevorstehenden Wiedereröffnung genutzt. 

Große Freude bei der Wiedereröffnung 

Die Freude war groß, als es wieder losging erzählt Palz: „Unsere Mitarbeiterinnen freuten sich riesig, ihre langjährig-liebgewonnenen Kunden wieder persönlich im Geschäft begrüßen zu können.“ Es laufe wieder langsam an, der Zuspruch der Kunden motiviere sie und ihre Mitarbeiterinnen enorm, verrät die Unternehmerin. Sie hofft nun, dass mit den weiteren Corona-Lockerungen das Gefühl der allgemeinen Unsicherheit in der Bevölkerung weiche und wieder mehr Lebensfreude aufkomme. „Davon lebt der Modehandel. Und gerade hier ist man nun nach den massiven Umsatzeinbrüchen der letzten Wochen auf jeden Kunden angewiesen.“  

Händler und Gastronomen beleben die Ortskerne 

Leichter werde es auf jeden Fall mit der Öffnung der Gastronomie, ist Palz überzeugt – denn zum Bummeln in den Gassen gehört der Tratsch beim Cafe dazu. „Es kommt jetzt darauf an, wie die Konsumenten diese neue Form des Einkaufens und des gastronomischen Angebots auch nutzen“, so Palz. Das sei überlebenswichtig – für die Ortskerne insgesamt: „Meine Geschäfte sind ganz bewusst auf den Marktplätzen direkt in der Region und nicht in den Einkaufszentren draußen vor der Einfahrt.“ Denn gemeinsam mit den anderen Händlern und Unternehmen belebe man diese und sorge dafür, dass es den Menschen Spaß mache, durch ihren Ort zu flanieren, unterstreicht Palz: „Wenn aber der Handel und die Gastwirtschaft im Ort zusperren müssen, dann stirbt auch der Ort.“ 

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