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Mit Sicherheit zum Erfolg

Das interdisziplinäre Team von Edera Safety orientiert sich am Gürteltierpanzer, um Rückenprotektoren zu revolutionieren. Der Schweizer SCOTT-Konzern ist mit dabei.

Team bei der Arbeit
© Edera Safety Das innovative Edera-Safety-Team "erfindet" den Rückenprotektor neu..

Weltweit erleiden laut WHO jedes Jahr zwischen 300.000 und 500.000 Menschen Rückenmarksverletzungen aufgrund von Unfällen. „Schutz vor Querschnittslähmungen bieten die am Markt erhältlichen Protektoren aber nur bei vier Prozent dieser Unfälle. Das Prüfverfahren ist veraltet. Es werden nur direkte Stöße von außen getestet. Ein größerer Anteil der Verletzungen erfolgt jedoch durch Überstreckung oder Verdrehung der Wirbelsäule“, verdeutlicht Produktdesigner Thomas Saier das Problem.
Um also die mit 96 Prozent weit überwiegende Mehrheit an Verunfallten besser vor gravierenden Wirbelsäulenverletzung zu schützen, widmete sich Saier dieser Thematik und wurde Unternehmer. „Man mag es im 21. Jahrhundert gar nicht glauben, aber es gibt bis dato kein standardisiertes Prüfverfahren, das diese Problematik biomechanisch darstellt und eine Maximalbelastung der Wirbelsäule testet“, berichtet Saier. Weshalb das „Edera-Safety“-Team auch interdisziplinär zusammengestellt ist – von Unfallchirurgen über Bionik-Experten bis hin zu Technikern und Designern. Sie alle verfolgen in den kommenden 24 Monaten das Ziel, einen revolutionären Protektor zu entwickeln, der dem natürlichen Rückenschild des Gürteltiers ähnelt. „Dieser ist hochrobust und gleichzeitig extrem flexibel – genau das soll unser ,adamsfour.‘-Protektor auch leisten“, betont Saier.
Und damit haben die Lebringer Entwickler den Puls der Zeit getroffen – kein Geringerer als der Schweizer Sport-Multi SCOTT ist bereits mit an Bord.

Weitere Informationen zum Unternehmen: www.adamsfour.at

Quergefragt:

Wann wird gestartet?
2019 wird der adamsfour.-Protektor am Markt vorgestellt.
Was steht am Plan?
Der Protektor ist als Brand-in-Brand-Konzept konzipiert.
Wie weit ist das Projekt?
Alle Produktentwicklungsschritte sind online in Episoden mitverfolgbar.

Von Veronika Pranger

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