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Mit neuen Aufträgen setzt Antemo jetzt zu Steigflug an

Herbert Brunner, Chef des Flugzeugzulieferers Antemo, rechnet am neuen Standort mit einer Verdoppelung der Stückzahlen.

Martin und Herbert Brunner (v.l.)
© Antemo Martin und Herbert Brunner vor der nigelnagelneuen Firmenzentrale.

Viel Bewegung gibt es derzeit in der Luftfahrtbranche. Und der obersteirische Zulieferer Antemo mischt in dem millionenschweren Business gehörig mit – und expandiert kräftig: So wurde kürzlich die neue Firmenzentrale in St. Peter ob Judenburg bezogen, nur wenige Kilometer vom ersten Standort in Wasendorf entfernt. Rund 2,2 Millionen Euro wurden dafür in die Hand genommen – und, worauf Geschäftsführer Herbert Brunner besonders stolz ist: „Wir haben sämtliche Aufträge in der Steiermark vergeben.“ Zur feierlichen Eröffnung gratulierten dem Vorzeigebetrieb auch LH Hermann Schützenhöfer und WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk.

Nach einer zähen Durststrecke – Antemo wurde von Brunner im Krisenjahr 2008 übernommen – zählt das Unternehmen heute zu den führenden österreichischen Flugzeugzulieferern. Flugzeuge von Airbus, Bombardier & Co werden schon jetzt mit Innenraumkomponenten des innovativen Betriebs ausgestattet. Und jetzt sollen die Stückzahlen verdoppelt werden. Grund dafür sind aktuelle Großaufträge von Nordamerika bis Skandinavien.

Doch nicht nur Aufträge für Luftfahrtunternehmen gilt es abzuarbeiten. Daneben beliefert Brunner mit Sohn Martin und dem 15-köpfigen Team auch die Medizintechnik, die Halbleiter-Industrie und den Maschinen- und Anlagenbau.

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