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Mit der Koralmbahn rollen nun auch die Investitionen an

Die Hasslacher-Gruppe investiert in ihren Standort in der Weststeiermark 30 Millionen Euro – auch dank der Koralmbahn.

Die neue Koralmbahn wertet den Standort Preding enorm auf.
© Jost&Bayer Die neue Koralmbahn wertet den Standort Preding enorm auf.
Seit 32 Jahren gibt es in Preding bereits ein Sägewerk, seit neun Jahren ist der Standort auch Teil der Kärntner Hasslacher-Gruppe – und bis 2020 wird hier massiv investiert.
„Insgesamt stecken wir etwa 30 Millionen Euro in den Rundholzplatz, die Erneuerung der Sägelinie, die Adaptierung der Schnittholzsortierung und die Erweiterungen der Heizungs- und Trocknungskapazitäten“, erklärt Standortleiter Manfred Steinwiedder beim Lokalaugenschein der „Steirischen Wirtschaft“ in der Weststeiermark. Das Werk bringt es derzeit auf 250.000 Festmeter Einschnitt pro Jahr, erzeugt etwa 15.000 Kubikmeter Konstruktionsvollholz, 95.000 Kubikmeter Hobelware, 70.000 Tonnen Pellets sowie mehr als 1,5 Millionen Paletten und Verpackungslösungen. „Dabei handelt es sich um Speziallösungen, die individuell für unsere Kunden angepasst sind. Europaletten werden in Preding nicht hergestellt“, so Steinwiedder beim Rundgang durch das Areal, das insgesamt rund 25 Hektar an befestigten Flächen sowie etwa neun Hektar an Hallenflächen umfasst.

73 Prozent der Erzeugnisse gehen in den Export – vor allem nach Deutschland und Südosteuropa, zunehmend aber auch nach Asien: Bereits rund sechs Prozent werden über den Hafen Koper verschifft. Nicht zuletzt deshalb fiel die Entscheidung für die Millioneninvestition in Preding, denn das Werk hat einen direkten Schienenanschluss an die neue Koralmbahn-Trasse, die spätestens 2025 in Vollbetrieb gehen soll. „Der Tunnel und damit die deutlich schnellere Anbindung an die Adriahäfen bringt für den Standort eine deutliche Aufwertung und spielte bei der Investitionsentscheidung natürlich eine tragende Rolle“, so Steinwiedder.
Das sichert die Zukunft des Standortes innerhalb der Hasslacher-Gruppe, die weitere sieben Standorte in Österreich, Deutschland und Slowenien betreibt. Insgesamt sind im Konzern 1.600 Menschen tätig, allein in Preding zählt man 235 Mitarbeiter. Der Lehrlingsausbildungsbetrieb sichert darüber hinaus aber auch im direkten Umfeld rund 35 Arbeitsplätze und ist damit ein wichtiger Leitbetrieb in der Weststeiermark.

Von Klaus Krainer

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