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Millionenschwere App-Innovation aus Graz

Das Grazer Start-up „appers“ sicherte sich mit seiner „Suchmaschinenoptimierung“ für App-Stores ein Millionen-Invest.

Apps
© ra2studio–Fotolia Grazer Start-up entwickelt App-Store-Optimierungstool

Wie wichtig ein gutes Google-Ranking ist, weiß wohl jeder Unternehmer. Deshalb wird auch kräftig Zeit und Geld darin investiert, bei entsprechenden Suchbegriffen immer ganz oben auf der Trefferliste zu stehen. Suchmaschinenoptimierung heißt das Zauberwort, das hier immer öfter technisch Engagierte vor weniger Versierte reiht – und damit auch den Unternehmenserfolg deutlich beeinflussen kann. Aber wussten Sie, dass es das auch für Apps in den jeweiligen Apple- bzw. Android-Stores gibt?
Nein? Das verwundert nicht, schließlich ist diese Innovation der jungen Grazer Software-Schmiede „appers“ erst wenige Monate alt – wenngleich der „App Radar Publisher“ bei Insidern bereits gehörig für Furore sorgt. Und zwar derart, dass Anfang des Jahres die Beteiligungsgesellschaft eQventure und Business-Angel Michael Altrichter sage und schreibe eine Million Euro in die Vision der beiden Gründer Thomas Kriebernegg und Christian Janesch investierten, um der steirischen App-Optimierungsinnovation zum internationalen Durchbruch zu verhelfen.

Internationalisierung

„Mein Kollege und ich sind echte Smartphone-Freaks und immer auf der Suche nach neuen Apps. Aus Erfahrung wissen wir also, dass sich dieser Mark explosionsartig entwickelt“, erzählt Kriebernegg. Intensive Recherche ergab, dass es aber rund um den Globus keine technisch ausgereifte und umfassende Hilfe für App-Anbieter gibt, um das eigene Produkt gut zu platzieren bzw. Upgrades einfach zu erledigen. „App-Store-Optimierung ist ein sehr junges Feld“, erklärt Kriebernegg. „Und wir haben die Chance vor den anderen ergriffen.“ 
Der Clou an der Entwicklung ist das einfache „Ready for go“-Prinzip: Mit Hilfe von webbasierten Tools können App-Entwickler und Unternehmen mit der Grazer Innovation die Auffindbarkeit ihrer Produkte in den Stores schnell optimieren und damit Downloads generieren. „Wir sind weltweit die Ersten, die die Entwicklertools der Stores, die man für das Bearbeiten anwenden muss, schon integriert haben“, weist Kriebernegg auf das Alleinstellungsmerkmal hin.
Doch geht es hier nicht nur ums einfachere Hochladen, auch alle weiteren Administrationsabläufe – von der Vordefinition von Release-Zeitpunkten über Versionscontrolling bis hin zur Meta-Daten-Verwaltung – werden enorm beschleunigt, betont Kriebernegg: „Das bringt bis zu 90 Prozent Zeitersparnis im Vergleich zum herkömmlichen Weg, um App-Versionen zu managen, zu editieren, zu optimieren und zu veröffentlichen.“ Und dass Unternehmen – vor allem jene, die mehrere Apps gleichzeitig verwalten – darauf bereits gewartet haben, bestätigt die in kurzer Zeit sehr gut bestückte Referenzliste von „appers“: So setzt etwa nicht nur willhaben.at auf die steirische App-Optimierungsentwicklung, sondern unter anderem auch die Grazer „iTranslate“ – immerhin nach „Google Translate“ die weltweit zweitgrößte Übersetzungshilfe.
Jetzt geht es darum, mit dem Millionen-Invest die Internationalisierung der Innvoation – vor allem im EU-Raum und den USA – voranzutreiben. Und dafür packt der Jungunternehmer auch seine Koffer: „Ab Juli geht für drei Monate nach Silicon Valley.“


Zitat CEO Thomas Kriebernegg: „Aktuell richten wir unseren Entwicklungsfokus auf das Thema künstliche Intelligenz. Soll heißen: Die App-Optimierung mit unserem Produkt soll in Zukunft völlig automatisiert erfolgen.“

Quergefragt:

Was steht am Programm?
Wir fokussieren das Thema künstliche Intelligenz, damit App-Optimierung bald automatisch abläuft.
Wohin geht die Reise?
Unsere Zielmärkte sind die EU und die USA.
Wo sind Sie in drei Jahren?
Mit unserem Produkt weltweit vertreten, im besten Fall ganz oben an der Spitze des Marktes.

Alle Infos: http://appers.co

Von Veronika Pranger

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