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Millionen für Nachhaltigkeit und Schritte zum Werk 4.0

Mit Investitionen von mehr als 20 Millionen Euro will das Mettersdorfer Familienunternehmen Scheucher Parkett auf rund 250 Mitarbeiter anwachsen.

Rund zwei Millionen Quadratmeter Parkett verlassen pro Jahr das Mettersdorfer Werk von Scheucher Parkett.
© Scheucher Rund zwei Millionen Quadratmeter Parkett verlassen pro Jahr das Mettersdorfer Werk von Scheucher Parkett.

Rund 50.000 Kubikmeter Rohmaterial werden jährlich in Mettersdorf verarbeitet – umgerechnet satte 1.250 Lkw-Ladungen Holz. Der Großteil wird aus Osteuropa angeliefert, ehe er bei Scheucher Parkett geleimt, geschliffen, profiliert, geölt, lackiert, verpackt – und zum Händler abtransportiert wird. Geht es nach Geschäftsführer Karl Scheucher, könnten diese Zahlen schon bald weiter ansteigen: Aktuelle Investitionen im Ausmaß von insgesamt 20 Millionen Euro sollen zur Triebfeder für das Mitarbeiter-Wachstum (von 220 auf 250) werden.

Drei neue Hallen mit modernster Ausstattung und innovativen Anlagen wurden bereits auf einer Gesamtfläche von 10.000 Quadratmetern hochgezogen. „Als Hochlohnland müssen wir stärker in Innovationen denken. Jene Dinge vorantreiben, wo es global noch keine Lösung gibt. Um auch künftig ganz vorne dabei zu sein, braucht es diesen Schritt in Richtung Werk 4.0“, betont der Geschäftsführer.

Photovoltaikanlage mit drei Hektar Größe

Ebenfalls investiert wurde in die – laut eigenen Angaben – größte Photovoltaikanlage Österreichs: Solarpaneele auf den Dächern des Betriebs mit einem Ausmaß von rund drei Hektar (!) sorgen für Leistungen von 17 Kilowatt Peak: „Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Produkts“, betont Scheucher. 

Von China über Wien bis in die Südoststeiermark 

Kunden aus mehr als 45 Ländern weltweit vertrauen mittlerweile auf die Premium-Parkettböden aus dem Mettersdorfer Ortsteil Zehensdorf – insgesamt beläuft sich die Exportquote des Betriebs auf über 70 Prozent. Der Großteil davon geht nach Deutschland und in die Schweiz – doch auch die Exporte nach China nehmen stetig zu. Auch hierzulande hat Scheucher Kunden: Zuletzt gingen mehrere tausend Quadratmeter ins pompöse Palais Schottenring.

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