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Milliardenentlastung für Unternehmer

Die Bundesregierung hat die Details ihrer Steuerreform präsentiert. Österreichs Betriebe werden dabei um mehr als 1,5 Milliarden Euro entlastet.

Die Richtung stimmt: Mit der kommenden Steuerreform senkt die Bundesregierung die Steuern- und Abgabenquote in den kommenden Jahren in Richtung 40 Prozent. Firmen werden um  1,5 Milliarden Euro entlastet.
© Oliver Boehmer bluedesign Die Richtung stimmt: Mit der kommenden Steuerreform senkt die Bundesregierung die Steuern- und Abgabenquote in den kommenden Jahren in Richtung 40 Prozent. Firmen werden um 1,5 Milliarden Euro entlastet.

Mehr als 1,5 Milliarden Euro, also rund ein Viertel des gesamten Entlastungsvolumens der Steuerreform, kommen den Unternehmen zugute. Umgesetzt werden in den kommenden Jahren verschiedene Maßnahmen für Unternehmen aller Größenklassen. Die wichtigsten Maßnahmen im Detail:

  • Die Grenze für die Absetzbarkeit von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) steigt schon nächstes Jahr auf 800 Euro, 2021 dann auf 1.000 Euro.  
  • Ebenfalls im Jahr 2021 kommt die Tarifsenkung bei der Lohn- und Einkommensteuer.  
  • Der Basis-Gewinnfreibetrag wird auf insgesamt 100.000 Euro angehoben.
  • Die Körperschaftssteuer sinkt – im Jahr 2022 auf 23 Prozent, in einem zweiten Schritt 2023 dann auf 21Prozent. 
  • Die Krankenversicherungsbeiträge für Unternehmer werden ebenfalls gesenkt

Dazu kommen noch weitere steuerliche beziehungsweise bürokratische Erleichterungen, wie etwa die Pauschalierung der Betriebsausgaben für Kleinunternehmer. Möglich ist zudem künftig eine steuerbegünstigte Mitarbeiter-Erfolgsbeteiligung in der Höhe von maximal zehn Prozent des Gewinns und jährlich bis zu 3.000 Euro je Arbeitnehmerin und Arbeitnehmer. 

Neben diesen direkten Effekten  kommen indirekte. Schließlich profitiert auch die Wirtschaft, wenn den Arbeitnehmern mehr Netto vom Brutto bleibt und dadurch die Kaufkraft gestärkt wird. 

Aus Sicht der Wirtschaftskammer ist die Steuerreform daher ein wichtiger Schritt für den Wirtschaftsstandort. Davon wird laut Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) auch das Wirtschaftswachstum profitieren. 

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