th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

MFL „rollt“ jetzt durch Spanien und Tschechien

Die Maschinenfabrik Liezen sicherte sich Großaufträge in Spanien und Tschechien – und erobert damit neue Territorien.

Die Maschinenfabrik Liezen sicherte sich Großauträge im Railsektor.
© Birgit Steinberger Die Maschinenfabrik Liezen sicherte sich Großauträge im Railsektor.

Der steirische Maschinenbauer und Stahlgießer MFL startet am Bahnmarkt mit der Adaption eines innovativen Gussverfahrens weiter durch. So konnte nun mit Großaufträgen für Drehgestellteile aus Tschechien und Spanien neues Terrain erobert werden. „Dass wir uns als Hochlohnland gegen Mitbewerber aus Osteuropa durchsetzen konnten, ist eine Sensation“, beschreibt Rene Kreuzbichler, Vertriebsleiter der Gießerei, den Coup in Tschechien. Grund dafür sei der neue Fertigungsansatz, der weitaus weniger Aufwand und Personal erfordere. Ebenso stolz ist man aber auch auf den Erfolg in Spanien, das, so Kreuzbichler, traditionell ein Land der Gießer sei.
Im Rail-Sektor hat sich das Unternehmen mit namhaften Kunden aus Österreich, Deutschland und der Schweiz längst als Zulieferer etabliert – ein Drittel des Gesamtumsatzes von 110 Millionen Euro erwirtschaftet man bereits in der Bahnindustrie. Die jüngsten Großaufträge bestätigten nun die internationale Konkurrenzfähigkeit, erklärt das Unternehmen.
Dreh- und Angelpunkt ist hier das von der MFL Liezen verwendete Maskenformverfahren nach Croning, das ein konturnaheres Gießen als der herkömmliche Sandguss ermögliche, erklärt Kreuzbichler. Das bedeute eine weniger aufwendige Zerspanung und Nachbereitung der Gussteile.
„Wesentlich für den Erfolg im Bahnsektor war, dass wir dieses Verfahren für kleinere und mittlere Stückzahlen weiterentwickelt haben. Damit können wir Fertigungstechnologien, die zuvor in der Automobilindustrie angefragt wurden, auch zu äußerst wettbewerbsfähigen Preisen am internationalen Bahnsektor anbieten.“

Das Unternehmen:

MFL bietet die komplette Wertschöpfungskette für alle Anwendungen des Maschinen-, Fahrzeug- & Anlagenbaus – vom Gussteil oder Zuschnitt über das Schweißen bis hin zur mechanischen Bearbeitung und Montage – an. Die zentrale Fertigung befindet sich am 220.000 Quadratmeter großen Areal in Liezen mit 1.000 Mitarbeitern. Der Exportanteil beträgt 65 Prozent.

Alle Infos zum Unternehmen: www.mfl.at

Von Veronika Pranger

Das könnte Sie auch interessieren

  • Tourismus und Freizeitwirtschaft
Beim Opening 2017 setzte sich die Planai eine überdimensionale Skihaube auf.

Jetzt rockt "Mister Winter" die Pisten

Wenn die Toten Hosen in der 1.000 m² großen Almhütte die Planai rocken, dann fällt in der ganzen Steiermark der Startschuss für die Skisaison. mehr

  • Information und Consulting
Wolfgang Deutschmann, Hannes Dolzer, Alfred Endl, Walter Pisk und Markus Kohlmeier (v. l.)

Finanzdienstleister blicken für ihre Kunden in die Zukunft

Finanzielle Entscheidungen treffen: Um Fragen zu diesem Themenkomplex drehte sich das dritte Finanzdienstleister-Symposium. mehr